Umsatzrekord :
Kolle Rebbe will in weitere Start-ups investieren

Die Hamburger Kreativschmiede kam im vergangenen Jahr auf einen Rekordumsatz von fast 30 Millionen Euro. Jetzt beteiligt sich die Agentur verstärkt an Start-up-Unternehmen.

Text: Markus Weber

07. Mar. 2016

Kolle Rebbe kam im vergangenen Jahr auf ein Gross Income von 29,6 Millionen Euro und ist damit im Vergleich zum Vorjahr 17 Prozent gewachsen. Damit verzeichnen die Hamburger erneut einen Umsatzrekord. Das betreute Billing-Volumen erhöhte sich im vergangenen Jahr auf 197,6 Millionen Euro. Das Wachstum ist auf Etatgewinne wie Netflix, Krombacher, Rauch Fruchtsäfte, Zentis und O2, aber auch auf den Ausbau des Bestandskundengeschäfts zurückzuführen.

Darüber hinaus beteiligt sich Kolle Rebbe verstärkt an Start-up-Unternehmen. Dabei interessiert sich die Agentur vor allem für die Themen Technologie und Nachhaltigkeit. "Ich bin mir sicher, dass Agentur- und Start-up-Welt viel voneinander lernen können", ist Stefan Kolle, Mitgründer und Kreativchef der Agentur, überzeugt. Kolle Rebbe ist unter anderem an Protonet beteiligt, einem Anbieter von Groupware-Lösungen für Selbstständige und Unternehmen. Neu hinzugekommen ist im vergangenen Jahr darüber hinaus eine Beteiligung an dem ökologisch und fair produzierenden Sneaker-Hersteller EKN Footwear.

"Wir sind in der Gründerszene inzwischen eine nicht ganz unbekannte Adresse", kommentiert Finanzchef Kai Müller nicht ohne Stolz. "Dort weiß man, dass wir bereit sind, Smart-Capital zu investieren, also auch unternehmerisches Know-how einzubringen und die nötige Unterstützung beim Markenaufbau." In diesem Jahr sollen weitere Beteiligungen hinzukommen, vor allem aus dem Technologie-Bereich.

Kolle Rebbe beschäftigt aktuell über 270 Mitarbeiter. Zu den Kunden der Hamburger gehören unter anderem Audi, Tui, Lufthansa, Leibniz, HypoVereinsbank und Ritter Sport.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.



0 Kommentare

Kommentieren

Diskutieren Sie mit