Kunstprojekt :
"Prophecy Slam": Kreative Propheten gesucht

In Salzburg beginnt heute ein Kunstprojekt, das ganz weit in die Zukunft blickt: Es heißt Prophescene 2160. Dabei kann jeder zum Propheten werden.

Text: Jochen Kalka

Wie wird die Welt im Jahre 2160 aussehen?
Wie wird die Welt im Jahre 2160 aussehen?

Heute wird der Startknopf gedrückt. In Salzburg beginnt ein Kunstprojekt, das in die Zukunft blickt. Es heißt Prophescene 2160. Jeder kann dabei zum Propheten werden. Einfach prophescene.at klicken und drauf los prophezeien.

Entwickelt wurde die Aktion von Andreas Ohrenschall. Der studierte Bühnenbildner begann seine Werbekartiere als Art Director. Er machte Werbung für Konika Minolta, Paulaner Bier, aber auch für die SPD in München und Bayern. Seine sogenannte poetische Satire wurde in der "Süddeutschen Zeitung" ebenso publiziert wie in "Die Presse" und im "Standard" aus Wien.

Die Prohezeiungen sollen bis November an diversen Orten Salzburgs entsprechend gewürdigt und inszeniert werden. Im Gegensatz zu den bekannten Poetry Slams nennt Ohrenschall seine Aktion Prophecy Slam. Im Jahr 2160 soll, so der Künstler, überprüft werden, was wir heute von der Zukunft denken.


Autor:

Jochen Kalka, Chefredakteur
Jochen Kalka

ist jok. Und schon so lange Chefredakteur, dass er über fast jede Persönlichkeit der Branche eine Geschichte erzählen könnte. So drängt es ihn, stets selbst zu schreiben. Auf allen Kanälen.