Mit Unterstützung von den Modemagazinen Numéro Berlin und Indie wurde eine Fotostrecke entwickelt, bei der deutlich die Abdrücke des Fahrradhelms im Haar und an der Stirn der Models zu sehen sind. Die Helmfrisuren werden nicht versteckt, sondern stolz präsentiert – sie werden zum Fashion-Statement. Mit dieser ungewöhnlichen Auseinandersetzung mit der Helm-Thematik sollen vor allem junge, mode- und stylingbewusste Frauen angesprochen werden. Für den authentischen, modernen Fashion-Look wurden professionelle Models, Stylisten und eine Modefotografin engagiert.

"Die Kooperation mit führenden Modemagazinen macht die Botschaft "#helmethairstyle - Wear it with Pride!" besonders glaubhaft. Wenn eine Verkehrssicherheitskampagne mir das sagt, ist das eine Sache. Wenn die Kampagne das zusammen mit der absoluten Kompetenz in Sachen Fashion und Lifestyle sagt, bekommt die Botschaft noch mehr Relevanz. Zudem sprechen wir in diesen Magazinen gezielt eine der wichtigsten Zielgruppen an: junge, urbane Frauen, die das Fahrradhelm-Tragen verweigern, unter anderem aus Angst vor einer kaputten Frisur", sagt Michael Winterhagen, Executive Creative Director, Scholz & Friends Berlin.

Die Aktion erscheint im Oktober in der Numéro Berlin. Indie präsentiert den #helmethairstyle in seiner Dezemberausgabe. Clare Langhammer, Inhaberin von FakePR, verantwortet die Zusammenarbeit mit den Magazinen, die alle Motive kostenlos abdrucken.

Die verschiedenen Helmfrisuren werden zudem über die "Runter vom Gas"-Facebookseite und bei Instagram ausgespielt, damit sie auch dort von jungen Frauen mit Freundinnen geteilt, geliked und kommentiert werden können und so noch mehr modebewusste Radfahrerinnen erreichen und für das Tragen von Fahrradhelmen sensibilisieren werden sollen, so die Agentur.

Die Idee, die zersausten Haare als Helmfrisur zu verkaufen, hat Leo Burnett für den Kunden Peugeot vor einigen Jahren in ihrer Kampagne "Mach Dich auf bewundernde Blicke gefasst" umgesetzt.


Autor:

Nadia Riaz

Nadia Riaz ist seit Juni 2017 bei W&V und Kontakter. Vorher studierte sie Kommunikationswissenschaft, Europäische Ethnologie und Kunstgeschichte an der Universität Bamberg. Interessiert sich vor allem für Agenturthemen und kreative Kampagnen. In der Freizeit liest sie am liebsten ganz viele Bücher.


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