Jahreswertung :
Serviceplan bleibt die Nummer Eins im Kreativranking

An München führt in puncto Kreativität in diesen Tagen kein Weg vorbei: Dort sitzt Serviceplan, die laut W&V-Ranking kreativste Agentur des Landes.

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16. Dec. 2013 - 3 Kommentare

In der Brienner Straße in München dürften die Champagnekorken knallen: Platz Eins im W&V-Kreativranking für die Serviceplan-Gruppe. Zum zweiten Mal in Folge. Die größte inhabergeführte Agentur Deutschlands hat damit geschafft, was vor ihr nur Jung von Matt und Springer & Jacoby gelang: Die Titelverteidigung. Auf Platz Zwei folgt - gefährlich nahe aufgerückt - BBDO. Das Network lässt mit Arbeiten für den BUND oder Smart seine kreativen Muskeln spielen und landet nur 80 Punkte hinter dem Klassenprimus aus Bayern.

Zum ersten Mal verleiht die W&V-Redaktion dieses Jahr auch das Prädikat "Agentur des Jahres". Die Auszeichnung wandert in die Vitrine von Heimat, Berlin. Die Werber reihen sich im Ranking zwar "nur" auf Platz Drei ein. Allerdings sticht die Agentur auch außerhalb der Wettbewerbe durch mutige Ideen hervor. Die Kampagne für Otto ist nur das jüngste Beispiel. Nicht nur inhaltlich, auch monetär kann Heimat überzeugen: Der Umsatz steigt um satte 40 Prozent.

Alle Ergebnisse im Detail, ein Interview mit Serviceplan-Kreativchef Alex Schill sowie die Hintergründe zum Ranking lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der W&V.

Online präsentieren wir die wichtigsten Arbeiten der fünf erfolgreichsten Agenturen:

1. Serviceplan

Die Ausbeute der Münchner beruht auf vielen verschiedenen Ideen. Am meisten Punkte, nämlich 456, fährt sie allerdings mit der Einmal-Ausgabe der Zeitung "The Daily Abuse" ein, die sie für den Kunden Innocence in Danger publiziert hat. Darin: Tausende Namen missbrauchter Kinder. Sonst nichts.

2. BBDO

Vor Jahren noch als träges Network belächelt, glänzt die nach Mitarbeitern größte Agentur des Landes dieses Jahr als goldener Zweiter. Allein sieben Cannes-Löwen und auch am meisten Punkte holt sie mit dem "Tree Concert" für den Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND).

3. Heimat

Hip, hipper, Heimat: Kaum eine andere Kreativagentur sticht in den Werbeblöcken der Nation markanter hervor, als die Berliner Denkzelle. Im Ranking trumpft die Truppe um Kreativcheff Guido Heffels vor allem mit Werken für - wen wundert es? - Hornbach auf. Vor allem bei einer Idee fällten viele Juries rund um den Globus ein einhelliges Urteil: Der Hammer.

4. Ogilvy

Eine feste Größe unter den Kreativadressen. In Düsseldorf, Frankfurt und Berlin beheimatet, holt Ogily & Mather Punkte für die Deutsche Bahn, IKEA und nicht zuletzt die Initiative Fürs Leben, für Organspende. Am meisten Punkte gehen aber auf das Konto des Kunden Kontor Records - exemplarisch hier die Arbeit "Back to Vinyl".

5. Kolle Rebbe

Um vier entscheidende Plätze rückt die Hamburger Kreativschmiede von Stefan Kolle und Stephan Rebbe auf. Sie sichert sich einen Platz in den Top Five. Vor allem die kleinen, aber feinen Ideen sind es, die diesen Erfolg möglich machen. Der "Teekalender" für Hälssen & Lyon beispielsweise. Er bringt den Hamburgen 284 Punkte.


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3 Kommentare

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Anonymous User 17. Dezember 2013

@ Ruben Das Kreativ-Ranking berücksichtigt die nach dem Urteil der Redaktion wichtigsten Kreativpreise 2013. Nachdem im Vorjahr die Vielzahl der Wettbewerbe, die in den Kreativ-Rankings Berücksichtigung findet, bei vielen Werbefachleuten in die Kritik geraten war, dezimierte W&V die Zahl der Wettbewerbe von mehr als 40 auf die 15. Entwickelt wurde das neue System Ende vergangenen Jahres gemeinsam mit den zehn Chef-Kreativen der Top-Ten-Agenturen (2011). Die Liste der Wettbewerbe (Multiplikatoren in der Kopfzeile der Tabelle) ergibt sich nicht willkürlich, sondern auf der Basis von Faktoren wie Jurybesetzung, deutsche Gewinner aus den Vorjahren, Einreichzahlen und Preisquote, Einreichgebühren, Kategorienvielzahl etc. Sie ist nicht feststehend, W&V wird bei geänderten Bedingungen einzelne Wettbewerbe wieder neu betrachten, die jetzt nicht in der Liste vertreten sind, an der grundsätzlich dezimierten Zahl wird sich jedoch nichts verändern. Zum Punkteschlüssel: Ein Grand Prix zählt acht Punkte, Gold sechs, Silber vier und Bronze zwei Punkte. Beim D&AD-Award entspricht der „Black Pencil“ einem Grand Prix, der „Yellow Pencil“ Gold, Nominees zählen als Silber und D&AD-Bucheinträge wie Bronze. Shortlist- oder Finalistenplätze sowie Urkunden werden nicht gewertet. Publikums- und Sonderpreise zählen nie. Werden Preise nicht nach Gold, Silber und Bronze aufgefächert, so erhält ein Sieger vier Punkte.

Anonymous User 17. Dezember 2013

Welch ein Erfolg in diesem Jahr. Weiter so in 2014...

Anonymous User 16. Dezember 2013

Wie setzen sich genau die 456 Punkte für den Sieger zusammen? Gibt es einen nachvollziehbaren Schlüssel, wie WuV Kreativität "misst"?
Danke Euch!

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