Kreation :
Serviceplan und IGFM nehmen Waffenindustrie aufs Korn

Mit einem raffinierten Spot trommeln Serviceplan und die IGFM gegen Waffenexporte. Obwohl auf den ersten Blick ein ganz anderer Eindruck entsteht…

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20. Feb. 2013 - 5 Kommentare

Die Kamera zeigt dunkles Metall, Holz und eine klickende Mechanik. Ein Verkäufer spricht von Produkten, die die Welt verändert haben. Als ginge es um neue High-Tech-Artikel von Markenherstellern. Das geht es auch. Allerdings handelt es sich dabei um Sturmgewehre, Granatwerfer und Panzer.

Am Ende des Clips sind Kriegsszenen, Verwundete und Tote zu sehen. Und der wahre Absender: die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Sie gehört seit 2009 zum Kundenkreis von Serviceplan. Jetzt kann die Münchner Agenturgruppe die Zusammenarbeit ausweiten. Das Filmprojekt allerdings hat Serviceplan pro bono gestemmt.

Der Kurzfilm trägt den Titel „Beautiful Beast“ und läuft online auf Youtube sowie – thematisch passend – als Trailer vor dem Kinofilm „Django Unchained“ von Quentin Tarantino.  Mit dem Clip wollen Agentur und Kunde um Unterschriften für eine neue IGFM-Petition werben. Darin fordert die Organisation strengere Kontrollen bei der Lizenzherstellung und dem Export von Waffen.

Der Gedanke hinter dem Film war, „die Diskrepanz zwischen dieser erstklassigen Verarbeitungsqualität und ihrer tödlichen Folgen“ auf den Punkt zu bringen, sagt Christoph Everke, Kreativgeschäftsführer von Serviceplan Campaign. Er hat die Idee zu dem Clip mit seinem Team entwickelt. Regie führte Oliver Würfell, die Produktion steuerte Mr. Bob Films, Berlin. Musik und Ton stammen von Mona Davis. Die 3-D-Animationen der Waffe hat Uncle, Berlin, gemeinsam mit Acht aus Frankfurt realisiert.


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5 Kommentare

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Anonymous User 22. Februar 2013

Waffen sind zum töten da - bzw. werden direkt dafür hergestellt.

Steine sind primär zum rumliegen da und Stöcke um beispielsweise Äpfel daran hängen zu haben. Ob man diese zu Waffen macht / als solche nutzt ist etwas ganz anderes.

Have Fun,

Tobi

Anonymous User 21. Februar 2013

Fakt ist, dass Menschen Menschen töten.
Waffen töten keine Menschen.
So gesehen müsste man auch Holzstöcke und Steine verbieten.

Anonymous User 21. Februar 2013

Die Schock-Szenen am Ende hätte man weglassen können. Das Gewehr am Ende sagt alles, was gesagt werden muss.

Anonymous User 21. Februar 2013

Film ist gut. Den Teil des Satzes am Schluß welcher die Aussage des Clips auf Waffenexport an "rogue regimes" beschränkt hätte man sich sparen können. Der Supermarkträuber den man im Film sieht gehört mit Sicherheit keine "rogue Regime" an. Da kommt mal wieder die gesamte Eierlosigkeit der Werbebranche gegenüber der Waffenindustrie zum Ausdruck.
Waffen töten. Immer.

Have Fun,

Tobi

Anonymous User 21. Februar 2013

Blöde Schockwerbung ist das.

Jetzt mag ich die IGFM nicht mehr, weil Sie mir morgens um 07:00h die Laune verdirbt.

Ohne die Szenen am Schluss hätte der Film jede Chance zumindest nachdenklich zu stimmen. So verärgert er ganz sicher viele Leute und erschrickt andere.

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