Restaurant Kiwiana :
So einfach geht Solidarität mit Immigranten

Ein New Yorker Restaurant weist seine Gäste per Bon darauf hin, welche Stellung es zur Politik der Regierung Donald Trump bezieht. Der Siegeszug durchs Netz folgte prompt. 

Text: Frauke Schobelt

Dieses Restaurant zeigt seine Solidarität mit Immigranten.
Dieses Restaurant zeigt seine Solidarität mit Immigranten.

Bloody Mary zum Frühstück? Sie wird ihre Gründe haben. Wichtiger als diese Information, die NBC-News-Mitarbeiterin Mary Emily O'Hara so bereitwillig mit der Twitter-Gemeinde teilt, ist jedoch der Hinweis auf diesen Bon des New Yorker Restaurants Kiwiana. Denn dort bezieht der Laden Stellung gegen die Politik der Regierung von US-Präsident Donald Trump und solidarisiert sich mit den Immigranten im Land. 

Der Chef des Restaurants, Mark Simmons, stammt übrigens aus Neuseeland und serviert auch neuseeländische Gerichte. Er beschäftige Mitarbeiter aus fünf verschiedenen Ländern, gibt er gegenüber dem New Yorker Blog "DNA Info" an. Mit dem Statement auf dem Bon protestiert Simmons gegen den Einreisestopp für Muslime, den Trump verhängt hatte. 

Und O'Hara löste mit ihrem Tweet nicht nur eine Debatte über Immigration aus - etliche Nutzer wunderten sich offenbar über die New Yorker Preise für "French Toast" oder diskutierten den Unterschied zwischen "Brunch" und "Breakfast". Auch wichtige Themen in diesen turbulenten Zeiten.