Etat :
So wirbt Jung von Matt für das Erotikportal Eis.de

Die Agentur Jung von Matt/Elbe hat den Etat von Eis.de gewonnen, Onlineshop für Erotikartikel. Die erste Arbeit ist nun auf der Erotikmesse Venus zu sehen. Und hier auf W&V Online.

Text: Frauke Schobelt

20. Oct. 2014 - 9 Kommentare

Auf der laufenden Erotikmesse Venus in Berlin ist das Motiv vermutlich kein sonderlich großer Aufreger, als Plakatmotiv in der Stadt wäre es das wohl auf jeden Fall. Die Agentur Jung von Matt/Elbe hat den Etat von Eis.de gewonnen, nach eigenen Angaben führender Onlineshop für Erotikartikel. Die erste Arbeit ist nun auf der Erotikmesse vom 16. bis 19. Oktober zu sehen. 

Die Kreativen verantworten ab sofort die klassische Kommunikation des Online-Anbieters für Produkte rund um die Themen Liebe, Lust und Leidenschaft. Jeanette Hepp, Chief Communication Officer von Eis.de: „Eis.de ist bereits heute Deutschlands größter Onlineshop für intime Lifestyleprodukte. Mit der neuen Kampagne wollen wir unsere Stellung im Markt behaupten, noch mehr Menschen für die Produkte und Services von Eis.de begeistern und Eis.de als starke Marke im Handel aufbauen.“ Stephan Giest, Geschäftsführer Jung von Matt/Elbe: „Die Macher von Eis.de haben sich für einen starken Markenauftritt und mutige Kommunikationsmaßnahmen entschieden, um die Marke aufmerksamkeitsstark zu inszenieren und in den Köpfen der Zielgruppe zu verankern."

Eis.de wurde 2006 in Bielefeld gegründet und hat über 6 Millionen Kunden. 


Autor:

Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Frauke Schobelt

ist Ressortleiterin im Online-Ressort und schreibt über alles Mögliche in den Kanälen Marketing und Agenturen. Sie hat ein Faible für Kampagnen, die „Kreation des Tages“ und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.



9 Kommentare

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Anonymous User 18. Dezember 2015

Klar muss man "sein Produkt" verkaufen, z.B. mit

"...mit neuen Contentformaten ein unvergleichbares Einkaufserlebnis", sagt Jeanette Hepp, Chief Communication Officer EIS

Ganz ehrlich? Die neue Website von eis.de ist ein Beispiel, wie man es nicht schlechter "verschlimmbessern" kann! Das "unvergleichbare Einkaufserlebnis" sieht nämlich so aus, dass es kein "Erlebnis" mehr ist, die neue Website von eis.de ist VÖLLIG überladen und es macht einfach KEINEN Spaß mehr darauf zu verweilen.

Schade, dass man kein öffentliches Feedback direkt auf eis.de hinterlassen kann. Ich glaube, die Verantwortlichen würden ganz, ganz schnell umdenken...

Anonymous User 22. Oktober 2014

@ von August: Wie viel Euro wären denn deiner Meinung nach gerechtfertigt?

Anonymous User 22. Oktober 2014

...und das alles für nen zehner...

Anonymous User 20. Oktober 2014

Viel dramatischer finde ich, dass sich sich um einen alten 10€-Schein handelt. *schreck*

Anonymous User 20. Oktober 2014

Ich finde, das haben Tokio Hotel mit ihrem neuen Albumcover vor drei Wochen besser hingekriegt...

Anonymous User 20. Oktober 2014

Es ist einfach unfassbar, dass sich erstens eine renommierte Agentur wie Jung von Matt für eine Werbekampagne hergibt - und zweitens in einer solchen Weise wirbt!

Ja, Pudel. Ein 10-Euro-Schein. Das ist die Realität für die zahllosen Elends- und Armutsprostituierten, die sich für einen Zehner verkaufen müssen - und vielfach auch weniger. Geld, das in den meisten Fällen die Zuhälter - oder die so genannten Verwandten, "Freunde", "Beschützer" der Frauen kassieren.

Prostitution und Menschenhandel sind untrennbar miteinander verknüpft, wo Prostitution gefördert wird, ist der Menschenhandel nicht weit - denn sonst könnte die Nachfrage gar nicht gestillt werden: nach "Frischfleisch", nach immer jüngeren Frauen und Mädchen, die immer gewalttätigeren Praktiken nachgehen müssen. Hier geht es um modernen Sklavenhandel - und Portale wie eis.de tragen dazu bei, die Entwürdigung von Frauen und Entmenschlichung von Männern voranzutreiben.

Anonymous User 20. Oktober 2014

Und wieder einmal eine geklaute Idee... *gähn*

http://www.womenshealthmag.com/health/female-reproductive-system

Anonymous User 20. Oktober 2014

Puh, wer möchte denn da einen 10 Euro Schein sehen?!

Anonymous User 17. Oktober 2014

Herzlichen Glückwunsch für den großartigen Etatgewinn, ganz ohne Pitchberater. Wird mal wieder höchste Zeit für eine neckische Melonen- und Bananenkampagne, hihihihihi. Und daß sich Thomas Strerath in Zukunft hoffentlich auch der verlotterten Typografie annimmt.

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