Kreation des Tages :
Vom Agentenleben der Münchner Fremdenführer

Wer in München als Reiseleiter arbeitet, muss agieren wie James Bond. So aufregend inszenieren HFF-Studenten "The Hardest Job" im Auftrag von München Tourismus.

Text: Susanne Herrmann

Der Studentenfilm für München zeigt nicht einfach Sehenswürdigkeiten wie hier das Olympiastadion. Sondern benutzt sie elegant als Kulisse für Verfolgungsjagden.
Der Studentenfilm für München zeigt nicht einfach Sehenswürdigkeiten wie hier das Olympiastadion. Sondern benutzt sie elegant als Kulisse für Verfolgungsjagden.

Sie verstecken sich, sie kämpfen, sie rennen, sie arbeiten mit allen Tricks: Die Touristen, die München besuchen. Beinah alles würden sie dafür tun, um die bayrische Hauptstadt nicht verlassen zu müssen. Rasche Auffassungsgabe, körperliche Fitness, schnelle Reflexe sind nötig, um sie zu bändigen. Das bedeutet: Ein Müncher Reiseleiter und Fremdenführer, verantwortlich für die Gäste, muss  über die Fähigkeiten eines Superagenten verfügen, wenn er seinem Job - "The Hardest Job" - gerecht werden will.

Diese Geschichte erzählen Studenten der Müncher Hochschule für Fernsehen und Film HFF: Die Tourismusabteilung der Stadt hat die angehenden Filmprofis damit beauftragt, München als Reiseziel zu inszenieren. Statt aber nur hübsche Bilder von pittoresken Stadtansichten aneinanderzureihen und in Biergartenidylle zu schwelgen, drehten Nils Keller (Regie, Buch), Karl Kürten (Kamera) und die HFF-Produzenten Max Traub und Leon Helolmann (Cellardor Film) einen Actionfilm.

Eines Geheimagenten Marke James Bond würdig - na ja, es wird zum Glück weniger geschossen, es explodieren keine Autos und es gibt in diesem Clip im Gegensatz zum Bond-Film keine Toten.

Was aber das Tempo, die Kameraeinstellungen und die Story angeht, können die HFF-Filmer und ihre wunderbaren Darsteller gut mithalten mit den Kinostreifen des Genres.

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Nirgendwo sonst, vermuten die Reiseleiter, wäre das Teil des Jobs.

In der temporeichen Geschichte kommen die schönen Seiten Münchens nicht zu kurz. Sie dienen aber lediglich als Kulisse für die temporeich inszenierten Verfolgungsjagden. Das bietet reichlich Gelegenheiten, die Sehenswürdigkeiten auch mal von ihrer ungewöhnlichen Seite zu zeigen.

Der Film "The Hardest Job" kommt zu dem Schluss: "Munich makes it hard to leave." Eine gute Botschaft für potenzielle Besucher. Zumal die ja jederzeit wiederkommen dürfen.

Aktuell läuft der Spot auf den Social-Media-Kanälen von München Tourismus (Facebook, Vimeo). Die München-Website (deutsch und englisch) wird Anfang 2018 relauncht, auch hier wird der Clip zu sehen sein. An der HFF entstand der München-Spot am Lehrstuhl Werbung, den Henning Patzner leitet.


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Die Lieblingsthemen von @DieRedakteurin reichen von abenteuerlustigen Gründern über Medien und Super Bowl bis Streaming. Marketinggeschichten und außergewöhnliche Werbekampagnen dürfen aber nicht zu kurz kommen.