Kundenurteil :
Website-Award 2013: Die besten Agentur-Auftritte

Zum sechsten Mal haben Werben & Verkaufen und Cherrypicker Marketingentscheider zum Website-Check geladen. Aus Kundensicht bewerten sie, wie sich führende deutsche Agenturen im Netz präsentieren und vergeben Schulnoten. W&V Online zeigt die Top Ten.

Text: Daniela Strasser

- 6 Kommentare

Zum sechsten Mal haben Werben & Verkaufen und die Beratungsfirma Cherrypicker Marketingentscheider zum Website-Check geladen. Aus Kundensicht bewerten sie, wie sich führende deutsche Agenturen im Netz präsentieren und vergeben Schulnoten. Bewertet wurden sieben Kriterien: Übersichtlichkeit, Inhalte, Kunden und Arbeitsbeispiele, Kontaktmöglichkeiten, Kreativität, Mobility und Begeisterungsfaktor. So richtig überzeugen konnten nur ganz wenige Auftritte.

Die besten Seiten - neben Philipp und Keuntje waren das dieses Mal die von Kolle Rebbe und Thjnk - kommen gerade mal auf die Noten im oberen 2er-Bereich. Sieger Heye & Partner auf 2,0. Überraschend kommt das nicht. Bereits in den Vorjahren zeigten sich die Marketingjuroren überwiegend enttäuscht von der Qualität, die die führenden Agenturen beim eigenen Internet-Auftritt abliefern.

Trotz vielfach aufgefrischter Inhalte tun sich viele Agenturen offenbar noch immer schwer damit, die Balance zwischen einer übersichtlichen Seitengestaltung, die auch auf mobilen Endgeräten einwandfrei und schnell funktioniert, und kreativer Aufmachung zu finden. Entweder ergehen sie sich in einer überambitionierten Gestaltung oder liefern Seiten ab, die eher dem ähneln, was man von einem bodenständigen Versicherer erwarten würde.

Aber es gibt auch Lob für die Bestplatzierten, so überzeugt Heye mit Übersichtlichkeit, Bedienfreundlichkeit und responsiven Elementen. Philipp und Keuntje gefällt mit der kreativen und trotzdem übersichtlichen Seitengestaltung. W&V Online zeigt die Top-Ten-Pages mit Schulnoten.

Die Top-20-Agenturwebsites, weitere Jury-Urteile und welche Empfehlungen sich für die Gestaltung von Agentur-Websites daraus ableiten lassen, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Werben & Verkaufen (hier geht's zum Probe-Abo).

In der Jury saßen in diesem Jahr Christian Hupertz (Geschäftsführer Marketing Peek & Cloppenburg), Beata Debacka (Marketingdirektor Books on Demand), Christian Andersen (Marketingleiter Suzuki International Europe), Kirstin Brunkhorst (Marketing Direktor Freixenet), W&V-Redakteurin Daniela Strasser, Timo Schneckenburger (Geschäftsführer HD Plus), Jana Hollenberg (Markenpfl ege Fritz-Kola), Dirk Schallhorn (Leiter Internet-Marketing Ergo) und Cherrypicker-Chef Oliver Klein.


Autor:

Daniela Strasser, W&V
Daniela Strasser

Redakteurin bei W&V. Interessiert sich für alles, was mit Marken, Agenturen, Kreation und deren Entwicklung zu tun hat. Außerdem schreibt sie für die Süddeutsche Zeitung. Neuerdings sorgt sie auch für Audioformate: In ihrem W&V-Podcast "Markenmenschen" spricht sie mit Marketingchefs und Media-Verantwortlichen über deren Karrieren.



6 Kommentare

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Anonymous User 28. November 2013

Da muss ich Herrn David Lynch recht geben. Immer die selben drögen Klassikklitschen, die verzweifelt versuchen den Zeitgeist zu treffen.
Traurig ist, dass die wirklich heißen Läden hier nie zu finden sind. Vielleicht aber auch gut, denn wenn die wuv Redaktion sie kennt, sind sie wie alle anderen hier über das Verfallsdatum hinaus.

Anonymous User 20. November 2013

Das ist nicht euer Ernst...oder? Wenn ich mir die Agentur Sites anschaue, dann sehen die meisten für mich gleich und langweilig aus. Das soll wirklich alles sein, was die Jury zu bewerten hatte.
Liebes W$V Team, wann schaut Ihr endlich mal über die 20 größten Agenturen hinaus, über die Ihr auch ständig berichtet, und informiert euch auch mal über die restlichen 800 Agenturen, die zwar kleiner sind wie Kolle Rebbe, aber mehr auf dem Kasten haben.
Immer der gleich Mist....

Anonymous User 20. November 2013

Die meisten der URLs in den Links (bei der Galerie) sind fehlerhaft.

Anonymous User 20. November 2013

Schaller? Ernsthaft?

Anonymous User 20. November 2013

Mir fällt auf das die meisten Agenturen ihre großen Kampagnen auf der Startseite haben. Ich finde es erstaunlich, dass bekannte Agenturen in erster Linie mit Referenzen glänzen müssen und dadurch auch gut bewertet wurden.

Ich finde es ja besser auf der Startseite den individuellen USP zu finden oder irgendein deutliches Unterscheidungsmerkmal zum Wettbewerb.

Schade auch das nur die üblichen Agenturen angesehen und bewertet wurden.

Anonymous User 19. November 2013

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