Pläne von Steve Jobs :
"Apple Park": So sieht die neue Apple-Zentrale aus

Der US-Konzern Apple eröffnet seine neue Zentrale im April. 12.000 Mitarbeiter ziehen um. 

Text: Ulrike App

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Bei Apple werden jetzt die Kisten gepackt.
Bei Apple werden jetzt die Kisten gepackt.

Apple wird im April nach über drei Jahren Bauzeit die ersten Mitarbeiter in seine neue riesige Zentrale im Silicon Valley einziehen lassen. Die Umsiedlung von mehr als 12.000 Beschäftigten soll über ein halbes Jahr dauern, während des Sommers soll solange noch an dem "Campus 2" und den Außenanlagen weitergearbeitet werden.

Der neue Komplex in Cupertino soll Apple Park heißen. Der rund 1.000 Personen fassende Saal auf dem Gelände wurde nach dem 2011 verstorbenen Apple-Mitgründer "Steve Jobs Theater" genannt. Jobs wäre am 24. Februar 62 Jahre alt geworden. Der bereits schwer von seiner Krebserkrankung gezeichnete Gründer hatte sich in einem seiner letzten öffentlichen Auftritte im Stadtrat von Cupertino für das Mammutprojekt starkgemacht. In den Saal dürfte die Vorstellung künftiger Apple-Geräte verlegt werden.

"Wir sind beim Design, der Konstruktion und beim Bau unseres neuen Campus mit dem gleichen Enthusiasmus und den Design-Prinzipien herangegangen, die unsere Produkte charakterisieren", sagt Jony Ive, Apples Chef Design Officer. 

Apple denkt auch an die Markenfans: Es gibt ein Besucherzentrum mit einem Apple-Laden und ein öffentlich zugängliches Café. Für die Mitarbeiter hat das Unternehmen ein 10.000 Quadratmeter großes Fitnesscenter gebaut. Die Parklandschaften bieten über drei Kilometer an Wander- und Laufwegen für Angestellte, sowie einen Obstgarten, Wiesen und einen Teich im Inneren des Rings.

Laut Apple werden die Gebäude mit 100 Prozent erneuerbarer Energie betrieben. Die 17 Megawatt liefernden Solarpanels auf den Dächern machen Apple Park zu einer der größten auf einem Gebäude installierten Solaranlagen der Welt, so das Unternehmen.

Das runde Hauptgebäude gehört mit einer Fläche von gut 260.000 Quadratmetern zu den größten der Welt. Die Kosten wurden auf bis zu fünf Milliarden Dollar geschätzt. Auch deutsche Zulieferer profitierten von dem Neubau: So kommt die Rundum-Verglasung von der Firma Sedak aus der Nähe von Augsburg, an der Fassade arbeitete die Josef Gartner aus der Nähe von Ulm und ein Teil der Möbel vom Apple-Store-Ausstatter Dula aus dem Münsterland. (mit dpa)

Ein Apple-Video zum Bau:


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Ulrike App
Ulrike App

ist bei W&V Online für Digitalthemen zuständig. Und das hat nicht nur mit ihrem Nachnamen zu tun, sondern auch mit ihrer Leidenschaft für Gadgets und Social Media. Sie absolvierte vor ihrer Print-Zeit im Marketing-Ressort der W&V die Berliner Journalisten-Schule und arbeitete als freie Journalistin.



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