BVB :
Bedforawayfans: Dortmunder bieten Fußball-Fans auf Twitter Betten an

Der BVB nutzt zum Krisenmanagement die Social-Media-Kanäle - und streut den Hashtag #Bedforawayfans.

Text: Ulrike App

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Der BVB hält die Fußball-Fans per Social Media auf dem Laufenden.
Der BVB hält die Fußball-Fans per Social Media auf dem Laufenden.

Das Social-Media-Team des Fußball-Vereins Borussia Dortmund war am Dienstagabend auf Twitter und Facebook für die Fans da, als nach dem Angriff auf den BVB-Mannschaftsbus das Champions-League-Match auf Mittwoch (18:45 Uhr) verlegt wurde. Doch nicht nur um die eigenen Anhänger sorgte sich der Verein. Denn der BVB verbreitet den Hashtag #bedforawayfans. Die Idee dazu kam von Fans. Damit sollten die Dortmunder kundtun, wenn sie einen Schlafplatz für die Fans des AS Monaco haben. Auch der Gegner teilte den Hashtag. 

Zuvor hatten sich die Paris-Anhänger im Stadion bereits mit "Dortmund, Dortmund, Dortmund"-Rufe beliebt gemacht.

Und Essen durfte auch nicht fehlen:

Mit diesem Tweets ist Stefan Kilmer (@vespafoto) über Nacht zur Internet-Berühmtheit geworden. Der Dortmunder hatte vier Fans zu sich eingeladen. Der 46-Jährige war am Dienstagabend nach Hause gekommen und hörte im Radio von den Vorfällen. Dann sah Kilmer den Hashtag #bedforawayfans. "Ich hasse den Terror, der da passiert", sagte Kilmer der Deutschen Presse-Agentur. "Fußball ist ein Sport, bei dem Menschen zusammen kommen." Egal welcher Herkunft, egal welcher Hautfarbe. "Man hat Spaß zusammen." Deshalb bot Kilmer via Twitter Hilfe an. Bald darauf meldete sich ein Monaco-Fan aus der Nähe von Paris bei ihm. Er war mit drei Freunden mit dem Auto nach Dortmund gereist, um das Spiel zu sehen. Kilmer kochte mit den vier hungrigen Studenten Spaghetti. "Die Stimmung war gut. Wir haben nicht viel darüber geredet, was passiert ist." 

Und zum Frühstück gibt es Lob von allen Seiten:


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Ulrike App
Ulrike App

ist bei W&V Online für Digitalthemen zuständig. Und das hat nicht nur mit ihrem Nachnamen zu tun, sondern auch mit ihrer Leidenschaft für Gadgets und Social Media. Sie absolvierte vor ihrer Print-Zeit im Marketing-Ressort der W&V die Berliner Journalisten-Schule und arbeitete als freie Journalistin.



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