Millennial Pink Ananas :
Das ist der neueste Instagram-Trend

Avocado-Toast, Einhornschokolade und - ganz neu - Früchte in Millennial Pink. Warum posten gerade jetzt alle Bilder von rosa Ananas?

Dole und Del Monte stecken hinter dem Produkt, das Marketing übernehmen pinkverliebte Instagrammer selbst.
Dole und Del Monte stecken hinter dem Produkt, das Marketing übernehmen pinkverliebte Instagrammer selbst.

Man kann es lieben oder hassen, aber: "Millennial Pink", auch "Tumblr Pink" oder "Scandi Pink" genannt, ist ein Ding. Das Restaurant "Sketch Gallery" in London ist so schlagartig bekannt geworden, genau wie der Paul Smith Flagship Store in der Melrose Avenue. Wer als Marke junge Frauen erreichen möchte, sollte das blasse Rosa nicht ignorieren. Lotte van Baalen, die Macherin hinter dem Account @plantsonpink, etwa lebt von user-generated Content in genau dieser Farbe.

Millennial Pink ist ein Hype

Und auch, wenn es inzwischen einige Leute nervt, dass alle Bilder in Zartrosa getaucht sind, Millennial Pink wird wohl nicht so schnell wieder verschwinden.

Im Gegenteil, die absurdesten Dinge passieren auf Instagram. Schon mal was von pinkfarbener Ananas gehört?

Del Monte und Dole haben sich zusammen getan, um die extrasüße, pinkfleischige Ananas in Costa Rica und auf Hawaii anzubauen. Vergangenen Dezember bekamen sie das offizielle "Go" von der Food and Drug Administration, denn die Frucht ist genetisch verändert worden, damit sie "Millennial Pink" ausschaut. Und zwar so:

Das Patent für die Ananas stammt übrigens aus dem Jahr 2005 - lange bevor Millennial Pink ein Begriff war. Nur komisch, dass weder Dole noch Del Monte auf ihren eigenen Instagram-Accounts für die pinkfarbene Ananas trommeln.


Autor:

Christa Catharina Müller
Christa Catharina Müller

ist seit Februar 2014 Redakteurin im Ressort Marketing, wo sie über Mode und digitales Marketing schreibt. Bevor sie zu W&V kam, hat sie ein Onlinevolontariat bei Condé Nast absolviert und war anschließend drei Jahre als freie Autorin tätig, unter anderem als Bloggerin für Yahoo.



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