Dies hat Auswirkungen auf die Mediennutzung. Spätestens 2024 werde das Internet das Unterhaltungsmedium Nummer 1 in Deutschland sein. Ab dem Jahr 2020 sei es für die Bürger in Deutschland normal, ein und denselben Medieninhalt über verschiedene Träger zu nutzen – Zeitungsartikel auf dem mobilen Endgerät, Fernsehsendungen auf dem PC oder Internetinhalte auf dem Fernseher.

Gute Nachrichten für den Printmarkt: Zeitungen und Zeitschriften wird es auch in den kommenden Jahrzehnten in Deutschland ganz klassisch auf Papier geben und nicht nur digital im Internet. Sie würden jedoch durch neue Medien ergänzt und in ihrer Nutzung konvergent erweitert. Eine Zukunft sehen die Herausgeber auch für Paid Content. Für über die Hälfte der Internetnutzer in Deutschland, Europa und den USA gehört es nach Expertenauffassung im Jahr 2015 zur Normalität, für den Abruf professionell erstellter Medieninhalte aus dem Internet, wie Filme, elektronische Zeitungen und Zeitschriften oder Musik, zu bezahlen.

Unterstützt wurde die Studie durch Siemens, Vodafone, Focus, VDE, SAP, Alcatel-Lucent Stiftung und IBM sowie im Rahmen des IT-Gipfel-Prozesses vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Die vollständige Studie kann kostenlos heruntergeladen werden unter www.tns-infratest.com/zukunftsstudie.

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Autor:

Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Frauke Schobelt

koordiniert und steuert als Newschefin der W&V den täglichen Newsdienst und schreibt selber über alles Mögliche in den Kanälen von W&V Online. Sie hat ein Faible für nationale und internationale Kampagnen, Markengeschichten, die "Kreation des Tages" und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.