Chefwechsel :
Deutschland-Chef Stefan Zilch verlässt Spotify

Über vier Jahre hat Stefan Zilch das DACH-Geschäft von Spotify aufgebaut. Jetzt ist es genug - die Dmexco war seine Abschiedstournee.

Text: Ralph-Bernhard Pfister

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Stefan Zilch war bei Spotify für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig.
Stefan Zilch war bei Spotify für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig.

Ende September verlässt Stefan Zilch, Geschäftsführer von Spotify, das Unternehmen. Das bestätigte das Unternehmen gegenüber W&V. Er kann auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken: Der Musikstreaming-Dienst ist in Deutschland bei Nutzern und Werbungtreibenden etabliert. Im April konnte er für das schwedische Unternehmen einen Echo der Musikindustrie für den Handelspartner des Jahres entgegen nehmen. Das zeigt die Rolle, die der Dienst auch in der Musikwirtschaft inzwischen hat.

Zilch, der aus seiner Zeit bei Madvertise und Myspace sowie dem T-Online-Reich auch gut vernetzt im deutschen Markt ist, hat zudem Spotify auch mit Branchengremien wie der Agma vernetzen können. Zu einer etwaigen nächsten Station äußert sich der Manager noch nicht. Bis mit seiner Nachfolgerin oder seinem Nachfolger alles unter Dach und Fach ist, übernimmt Sven Bieber, Director Audio Sales, einen Teil der Aufgaben, was die Vertriebsthemen angeht. Der Rest wird auf das Lead Team verteilt.

In Deutschland kommt Spotify auf "eine wöchentliche Reichweite von 12,2 Prozent der Online-Bevölkerung", wie Zilch im W&V-Interview erklärte. Weltweit zählt der Streaming-Marktführer inzwischen 40 Millionen zahlende Abo-Kunden - dann folgt Apple Music


Autor:

Ralph Pfister
Ralph-Bernhard Pfister

Ralph Pfister ist Koordinator am Desk der W&V. Wenn er nicht gerade koordiniert, schreibt er hauptsächlich über digitales Marketing, digitale Themen und Branchen wie Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. Sein Kaffeekonsum lässt sich nur in industriellen Mengen fassen. Für seine Bücher- und Comicbestände gilt das noch nicht ganz – aber er arbeitet dran.



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