Community Building :
Drei Deutsche im Leadership-Programm von Facebook

Über 6.000 Community-Gründer aus aller Welt wollten in das weltweite Förderprogramm von Facebook. Drei Deutsche kamen durch und fliegen jetzt in die USA.

Text: Frank Zimmer

115 Menschen aus 46 Ländern sind für das erste "Facebook Community Leadership Programm" ausgewählt worden. Kommende Woche treffen sie sich erstmals in den USA und pitchen für ihre Projekte. Facebook unterstützt jeden von ihnen mit bis zu 50.000 Dollar. Fünf sogenannte "Community Leader in Residence" haben sogar die Chance auf jeweils 1 Million. Die komplette Teilnehmerliste gibt es hier.

Beim Leadership-Programm geht es nicht nur um Facebook-Gruppen und schon gar nicht um die größten und bekanntesten unter ihnen. Der Konzern will in der ihm eigenen Mischung aus Kommerz und Weltverbesserungsanspruch "diejenigen unterstützen, die Gemeinschaften auf der ganzen Welt aufbauen." Das können privatwirtschaftliche Unternehmer oder auch ehrenamtliche Aktivisten sein. Facebook hatte das Programm im vergangenen Februar angekündigt und daraufhin rund 6.000 Bewerbungen erhalten.

Drei der 115 Auserwählten kommen aus Deutschland: Sara Urbainczyk, Mitgründerin des Social Publishers "Echte Mamas", Uwe Karsten, Initiator der Facebook-Gruppe "Die Papa-Gruppe / Des Vaters Seite" und Miriam Hapig von der Flüchtlingshilfsorganisation Habibi.Works.

Neben Urbainczyk, Karsten und Hapig sind nur 18 weitere Europäer mit dabei: Acht aus Großbritannien, vier aus Frankreich und je eine Teilnehmerin aus Italien, Dänenmark, Bulgarien, Rumänien, Mazedonien und Spanien.

W&V-Leser erhalten über das Gipfeltreffen der Community Builder Informationen aus erster Hand: Sara Urbainczyk wird aus den USA drei Tage lang für uns berichten.

Informationen über ihr Projekt "Echte Mamas" gibt es u.a. im Video-Interview mit Mitgründerin Miriam Wiederer auf der Dmexco:

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Autor:

Frank Zimmer

Redaktionsleiter Online mit analogem Migrationshintergrund. Seit 1996 im Internet. Buchautor ("Der Social-Media-Rausch") und Blogger ("Mittelrheingold"). Interessiert sich für Content Marketing und digitale Transformation. Hat eine Schwäche für Agenturen, weil er mal in einer gearbeitet hat.