Measurement :
Facebook: Von Metriken zu Erfolgsmessung

Es geht voran: Facebook baut seine Kooperationen mit Messpartnern aus und startet ein Portal für Marketing-Mix-Modelling.

Text: Ralph-Bernhard Pfister

Facebook bietet nun mehr Überprüfung durch externe Dienstleister.
Facebook bietet nun mehr Überprüfung durch externe Dienstleister.

Werbungtreibende wird es freuen: Facebook folgt ihren Wünschen nach mehr Transparenz und Kontrolle. Die Partnerschaften mit externen Mess-Unternehmen werden ausgebaut. ComScore, Integral Ad Science und Moat können nun, wie im November angekündigt, die Viewability von Display-Formaten auf Facebook messen. ComScore soll künftig zumindest für die USA auch In-Target-Performance messen, Nielsens Digitale-Ad-Ratings-Produkt steht in acht weiteren Ländern zur Verfügung. Und DoubleVerify stößt neu zum Kreis der Partner hinzu. Die Integration hier wird aber etwas dauern.

Damit geht das soziale Netzwerk auf Kritik der Partner und Wünsche nach mehr externer Überprüfung ein, die durch einige im vergangenen Jahr bemerkte Messpannen lauter wurden.

Gleichzeitig hat Facebook ein Portal für kanalübergreifende Vergleichbarkeit gestartet. Dort haben die Messpartner direkten Zugriff auf Daten aus Facebook, Instagram und dem Audience Network. Diese sollen einfließen, um in der Modellierung des Marketing-Mixes bessere Vergleichbarkeit zu haben und besser planen und aussteuern zu können. Die Umorientierung dahinter schlägt sich auch in der Umbenennung von Facebooks Metrics FYI Blog nieder: Künftig heißt er Measurement FYI. Es geht also nicht einfach nur um Metriken, sondern um das, was letztendlich für Werbungtreibende entscheidet: Effekt und Erfolg.


Autor:

Ralph Pfister
Ralph-Bernhard Pfister

Ralph Pfister ist Koordinator am Desk der W&V. Wenn er nicht gerade koordiniert, schreibt er hauptsächlich über digitales Marketing, digitale Themen und Branchen wie Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. Sein Kaffeekonsum lässt sich nur in industriellen Mengen fassen. Für seine Bücher- und Comicbestände gilt das noch nicht ganz – aber er arbeitet dran.