Hamburg :
G20: Domino's-Pizzabote wird zum Social-Media-Star

Der G20-Gipfel bringt auch Nicht-Politiker ganz groß raus: Ein Pizzabote wird unfreiwillig zur Internet-Berühmtheit. 

Text: Ulrike App

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Nicht nur Edeka, sondern auch die Marke Domino's ist ein G20-Profiteur. Ein Video von einem Hamburger Pizzaboten, der mit seinem Liefermoped unerschrocken durch die gewalttätigen Proteste in Hamburg kurvt, ist in den sozialen Netzwerken zum Renner geworden. Das Bild des 27-jährigen Benjamin tauchte in US-Medien ebenso auf wie in zahlreichen Twitter- und Facebook-Accounts und wurde tausendfach geteilt und geliked.

Einer der ersten Tweets richtete sich gegen CDU-Generalsekretär Peter Tauber und spielte auf den Twitter-Minijob-Fauxpas des Politikers an: "Wenn in Hamburg die Hölle los ist, du aber einen deiner drei Minijobs als Pizzabote machen musst", twitterte Koney123.

Das Online-Magazin "Fink.Hamburg" machte den Pizzaboten ausfindig. Dieser sagte dem Magazin, er sei auf dem Rückweg von einer Lieferung gewesen. "Der Polizist meinte, ich würde mit meinem Roller schon durchkommen", schilderte er. "Es war richtig gefährlich. Dort flogen auch Steine." Am Ende schaffte er es unversehrt in seine Filiale. (mit dpa)


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Ulrike App
Ulrike App

ist bei W&V Online für Digitalthemen zuständig. Und das hat nicht nur mit ihrem Nachnamen zu tun, sondern auch mit ihrer Leidenschaft für Gadgets und Social Media. Sie absolvierte vor ihrer Print-Zeit im Marketing-Ressort der W&V die Berliner Journalisten-Schule und arbeitete als freie Journalistin.



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