Multichannel-Network :
Gamigo übernimmt Influencer-Vermarkter Mediakraft

Das Spiele-Unternehmen Gamigo kauft das Multichannel-Netzwerk Mediakraft. 

Text: Ulrike App

Blick in das Mediakraft-Studio in Köln.
Blick in das Mediakraft-Studio in Köln.

Der Spiele-Publisher Gamigo erwirbt 100 Prozent an Mediakraft. Das Kölner Multichannel-Netzwork soll als eigenständiges Tochterunternehmen weitergeführt werden. Die Hamburger bauen mit dem Kauf ihren B2B-Geschäftsbereich massiv aus.

Gamigo hat bereits eine Advertising-Unit, zu der die Agentur Adspree Media gehört. Die Berliner unterstützen die Gamigo-Gruppe bei der Vermarktung ihrer Spiele und bei der User-Gewinnung. 2016 erweiterte Adspree das Portfolio um Influencer-Marketing.

"Eine enge Zusammenarbeit in der Vermarktung, bei der Content-Produktion und der Kampagnen-Auslieferung wird es uns ermöglichen, unseren Werbekunden künftig noch besseren Service zu bieten und in diesem dynamischen Markt noch stärker zu wachsen", sagt Oliver Gediehn, CEO von Adspree Media, zu dem Deal.

Zitat: "Online-Games und Online-Video sind die intensiv genutzten Medien der jungen Generation, die ein enormes Vermarktungspotential gemein haben"

Constantin Stammen, Geschäftsführer der Mediakraft Networks GmbH, hat laut eigener Aussage den besten Partner für seine neue Strategie gefunden. Das Multichannel-Network hatte zuletzt versucht, das eigene Geschäftsmodell breiter aufzustellen. Das bedeutet: Mediakraft setzt nicht mehr nur auf die bekannten Youtuber. Das 2011 gegründete Unternehmen bietet in Deutschland, Polen und der Türkei inzwischen Video-Content-Produktionen und Influencer-Vermarktung an. In den vergangenen Monaten hat Mediakraft den Fokus in Richtung eines B2B-Lösungsanbieters erweitert.


Autor:

Ulrike App
Ulrike App

ist bei W&V Online für Digitalthemen zuständig. Und das hat nicht nur mit ihrem Nachnamen zu tun, sondern auch mit ihrer Leidenschaft für Gadgets und Social Media. Sie absolvierte vor ihrer Print-Zeit im Marketing-Ressort der W&V die Berliner Journalisten-Schule und arbeitete als freie Journalistin.