Der eigentliche Vorteil von iBeacon ist ein anderer: "Der große Schritt nach vorn besteht darin, dass über iBeacon Apps gestartet werden können", sagt McKendrick. Das  Signal, das bis zu 50 Meter weit reichen kann, launcht dann eine App im Hintergrund. Das wiederum eröffnet interessante Nutzungsszenarien: "Die App könnte verfolgen, wie nahe Sie einem bestimmten Sender sind – anhand der Signalstärke. Sie könnte erfassen, wie lange Sie sich in einer bestimmten Gegend aufhalten – oder eben, dass Sie einen Laden betreten", erklärt der Technologiespezialist. "Die zwei großen Konzepte dabei sind Microlocation und Location Engagement."

Trotzdem gibt es Stolperfallen wie Signalstörungen oder die Frage, was mit den gesammelten Daten passiert. Gerade in Deutschland ein Thema, das besonders sensibel ist.

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Autor:

Ralph Pfister
Ralph-Bernhard Pfister

Ralph Pfister ist Koordinator am Desk der W&V. Wenn er nicht gerade koordiniert, schreibt er hauptsächlich über digitales Marketing, digitale Themen und Branchen wie Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. Sein Kaffeekonsum lässt sich nur in industriellen Mengen fassen. Für seine Bücher- und Comicbestände gilt das noch nicht ganz – aber er arbeitet dran.