Lebensmittel-Onlinehandel gründet Bundesverband BVLO

Die neun größten Branchenvertreter heben den Bundesverband Lebensmittel-Onlinehandel (BVLO) aus der Taufe. Mit neuen Konzepten will der Verband seinen Marktanteil steigern.

Text: Sebastian Blum

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In Deutschland setzen immer noch 73 Prozent der Deutschen auf den Supermarkt um die Ecke. Das ergibt eine Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney. Doch der Online-Lebensmittelhandel setzt nach: Neun der größten Anbieter launchen den Bundesverband Lebensmittel-Onlinehandel (BVLO). Sitz des Vereinigung ist Berlin.

Christian Heitmeyer, Präsident von BVLO, begründet den Schritt mit den Herausforderungen im Food-Retailing: "Neue Lebenskonzepte der Verbraucher erfordern neue Konzepte: mobiles Internet, Smart-Devices etc. Heute funktionieren sie und verändern Märkte." Gerade für den Lebensmittel Online Einzelhandel (LOEH) erwartet Heitmeyer 15 Prozent Marktanteil. Skeptikern begegnet der Gründer von allyouneed.com gelassen: "Traditionalisten trauen uns gerade 1,5 Prozent zu. PCs im Haushalt hielt man zunächst auch für völlig abwegig."

Der unabhängige Verband soll die Interessen der LOEH-Anbieter in Deutschland vertreten. Dabei setzt der BVLO auf den Austausch mit der Bevölkerung, Geschäftspartnern und der Politik.Die Gründungsmitglieder des Verbandes sind neben alyouneed.com, amorebio.de, deinbiogarten.de, emmas-enkel.de, food.de, froodies.de, gourmondo.de, supermarkt.de und topkauf-service.de. Weitere Mitglieder sind durchaus erwünscht.


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