Lebensmittel-Onlinehandel gründet Bundesverband BVLO

Die neun größten Branchenvertreter heben den Bundesverband Lebensmittel-Onlinehandel (BVLO) aus der Taufe. Mit neuen Konzepten will der Verband seinen Marktanteil steigern.

Text: Sebastian Blum

03. Apr. 2012

In Deutschland setzen immer noch 73 Prozent der Deutschen auf den Supermarkt um die Ecke. Das ergibt eine Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney. Doch der Online-Lebensmittelhandel setzt nach: Neun der größten Anbieter launchen den Bundesverband Lebensmittel-Onlinehandel (BVLO). Sitz des Vereinigung ist Berlin.

Christian Heitmeyer, Präsident von BVLO, begründet den Schritt mit den Herausforderungen im Food-Retailing: "Neue Lebenskonzepte der Verbraucher erfordern neue Konzepte: mobiles Internet, Smart-Devices etc. Heute funktionieren sie und verändern Märkte." Gerade für den Lebensmittel Online Einzelhandel (LOEH) erwartet Heitmeyer 15 Prozent Marktanteil. Skeptikern begegnet der Gründer von allyouneed.com gelassen: "Traditionalisten trauen uns gerade 1,5 Prozent zu. PCs im Haushalt hielt man zunächst auch für völlig abwegig."

Der unabhängige Verband soll die Interessen der LOEH-Anbieter in Deutschland vertreten. Dabei setzt der BVLO auf den Austausch mit der Bevölkerung, Geschäftspartnern und der Politik.Die Gründungsmitglieder des Verbandes sind neben alyouneed.com, amorebio.de, deinbiogarten.de, emmas-enkel.de, food.de, froodies.de, gourmondo.de, supermarkt.de und topkauf-service.de. Weitere Mitglieder sind durchaus erwünscht.


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