"Nicht optimal gelaufen": Unister und die Suche nach dem Maulwurf

Der Wirbel um Unister will nicht aufhören. Nach den Abzock-Vorwürfen in der "Computer Bild" vom 30. Juni hat der Springer-Titel am Samstag nachgelegt. Diesmal geht es u.a. um eine interne Mail. W&V Online hat bei Unister nachgehakt.

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Der Wirbel um Unister will nicht aufhören. Nach den Abzock-Vorwürfen in der "Computer Bild" vom 30. Juni hat der Springer-Titel am Samstag nachgelegt. In der aktuellen Ausgabe (Nr. 16/2012) zitiert die Redaktion aus einer internen E-Mail, die laut "Computer Bild" an alle Unister-Mitarbeiter ging. Darin ruft das Leipziger Unternehmen dazu auf, Kollegen mit Kontakten zur Presse zu melden. O-Ton: "Unister wird sich jedem gegenüber erkenntlich zeigen, der oder die uns hilft Mitarbeiter zu finden, die gegen ihre Verschwiegenheitspflicht verstoßen." Gegenüber W&V Online hat Unister-Sprecher Konstantin Korosides die Echtheit der Mail mittlerweile bestätigt. Besonders glücklich ist er damit aber nicht mehr. Die interne Kommunikation sei in diesem Fall nicht optimal gelaufen, räumte Korosides ein. Es habe auch keine konkreten Pläne gegeben, Informanten zu belohnen.


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