Online setzt auf Print: Xing wirbt in Regionalzeitungen

Um auf seine regionalen Gruppen um Hannover, Nürnberg und Stuttgart aufmerksam zu machen, wibt das Business-Netzwerk Xing in mehreren Tageszeitungen. Und auch Google ist aktuell per Anzeige in der Zeitung präsent.

Text: Julia Kloft

20. Mar. 2012

Das Business-Netzwerk Xing will auf seine regionalen Gruppen aufmerksam machen - und schaltet dafür ausgerechnet in Print. Erstmals testet das börsennotierte Online-Unternehmen, an dem auch Burda Anteile hält, damit Image-Motive mit regionalem Fokus in Abozeitungen. Die Anzeigenmotive erscheinen diese Woche in der "Hannoverschen Allgemeinen" und der "Neuen Presse", in den "Nürnberger Nachrichten" sowie in den "Stuttgarter Nachrichten" und der "Stuttgarter Zeitung".

Die Kreation, die inhouse gestaltet wurde, greift das Thema Teamgeist auf und hebt die Zahl der Xing-Mitglieder, Unternehmen, Gruppen und Events vor Ort hervor. Via regionaler URL und QR-Code können die Leser sich direkt zu der entsprechenden Community weiterleiten lassen. Wie die ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft auf Anfrage von W&V online mitteilt, handelt es sich um eine normale bezahlte Anzeige. Das Konzept werde auch auf Online-Kanälen, etwa in anderen sozialen Netzwerken getestet, heißt es bei Xing. ZMG-Geschäftsführer Markus Ruppe hält die Anzeige für einen "beispielhaften crossmedialen Brückenschlag" mit einer "innovativen wie stringenten Kampagnen-Mechanik". Sie sei ein "Indiz für die hohe Akzeptanz der Tageszeitung in der Region".

Doch auch überregionale Tageszeitungen dienen derzeit einem Online-Konzern als Werbeplattform: Google schaltet aktuell für sein Netzwerk Google+ in Blättern wie "Süddeutsche Zeitung", "Handelsblatt" und "FAZ". Bereits 2010 hatte der Suchmaschinen-Riese für seinen Datendienst Streetview auf Printwerbung gesetzt. Und Xing hat ebenfalls bereits im vergangenen Jahr für eine Recruiting-Kampagne Print-Motive geschaltet. Diese laufen gegenwärtig parallel in Personal-Fachmedien und über verschiedene Online-Kanäle.


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