Online-Kampagne der Stadt Biberach :
Schwaben wollen die Berliner Schwaben wieder zurück

Mit einer Online-Kampagne wendet sich die baden-württembergische Stadt Biberach an die Schwaben in Berlin. Die Botschaft: Wenn die Hauptstadt die Schwaben nicht will, dann sollen sie in die Heimat zurückkehren.

Text: Ulrike App

- 3 Kommentare

Biberach geht nach Berlin.
Biberach geht nach Berlin.

Die meisten Berliner dürften Biberach nicht kennen. Einige allerdings schon. Denn in der Hauptstadt wohnen viele Schwaben, die jedoch in ihrer neuen Heimat nicht immer beliebt sind. Mit der Online-Kampagne "Vom großen B zum kleinen B" wendet sich die baden-württembergische Stadt nun an die Schwaben in Berlin.

Die Stuttgarter Agentur Pink Pony streut auf Facebook und Youtube Kurz-Filme mit dem Kabarettisten Bernd Gnann. Der Schauspieler mimt in einem Clip den (fiktiven) "Win-back-Manager" Rainer Holzrück, der seine Landsleute in die Heimat zurückholen will. Den (wirklich) echten Berlinern ruft er unter anderem zu: "Gottes Gabe ist der Oberschwabe." 

Das Ziel der Aktion: Biberach an der Riß gelingt es nicht, genügend Fachkräfte in die kleine Stadt locken - und hofft deshalb auf Berlin-Schwaben, die wieder nach Baden-Württemberg wollen. Und umzugswillige Berliner dürften die Biberacher ebenso aufnehmen.


Autor:

Ulrike App
Ulrike App

ist bei W&V Online für Digitalthemen zuständig. Und das hat nicht nur mit ihrem Nachnamen zu tun, sondern auch mit ihrer Leidenschaft für Gadgets und Social Media. Sie absolvierte vor ihrer Print-Zeit im Marketing-Ressort der W&V die Berliner Journalisten-Schule und arbeitete als freie Journalistin.



3 Kommentare

Kommentieren

Anonymous User 19. Januar 2017

G R O S S A R T I G

Anonymous User 18. Januar 2017

Wie ernst kann man einen Kommentator nehmen, der in seinem Satz direkt im ersten Posting beweist, dass er das einfachste Totschlagargument Zeichensetzung anwendet?

Anonymous User 18. Januar 2017

Wie ernst kann man einen Schwaben nehmen, der auf seinem Schild direkt im ersten Satz beweist, dass er von einfachster Zeichensetzung keine Ahnung hat?

Geschweige denn die Mitarbeiter von Pink Pony?

Diskutieren Sie mit