Olympische Winterspiele :
So feiert das Netz das Eishockey-Märchen

Das packende Eishockey-Finale am Sonntag belohnte Millionen Frühaufsteher und brachte das Netz zum Summen. Reaktionen von Fans und Marken. 

Text: Frauke Schobelt

Wintermärchen im Eishockey: Frühes Aufstehen lohnte sich am Sonntag.
Wintermärchen im Eishockey: Frühes Aufstehen lohnte sich am Sonntag.

Wer am Sonntag in aller Herrgottsfrühe um 5 Uhr vor dem Bildschirm saß, um das Eishockey-Finale in Pyeongchang zu schauen, wurde wahrlich belohnt. Das Spiel zwischen Favorit Russland und Außenseiter Deutschland war an Dramatik und Spannung kaum zu überbieten. Da war die Müdigkeit schnell verflogen, denn es hieß Daumen drücken und die drei Tore bejubeln, die dann leider doch nicht ganz für Gold reichten. Auch das Netz lief sich schnell warm und feierte mit #OARGER, #Eishockey, #TeamDeutschland, #PyeongChang2018 etc. das deutsche Team und die Silbermedaille - und am letzten Tag der Olympischen Winterspiele in Südkorea 31 Medaillen für das gesamte Team aus Deutschland.  

Interessant war am Rande auch das "Duell" Eurosport versus ZDF, die das Finale live übertrugen. Eurosport erhielt viel Lob - z.B. vom Tagesspiegel - für seine emotionalen Kommentatoren, dafür bot das ZDF viele Hintergrundinformationen - und hatte weniger Werbung. Zappen lohnte sich. 

Quoten: Mehr als 50 Prozent Marktanteil

Die Sender profitierten massiv von dem Hype. Das ZDF meldet für die frühen Morgenstunden ein Millionenpublikum und Rekordwerte: 3,19 Millionen Zuschauer verfolgten ab 5.10 Uhr das Eishockey-Finale mit deutscher Beteiligung. Der Marktanteil lag bei ungewöhnlichen 51,2 Prozent - der nach ZDF-Angaben beste Wert aller Übertragungen aus Pyeongchang. Erfolgreichste Sendung am letzten Olympia-Tag in Südkorea war die Schlussfeier. 5,04 Millionen Menschen saßen um die Mittagszeit vor dem Fernseher und sorgten für einen Marktanteil von 29,8 Prozent. Beim Langlauf am Morgen schauten 3,94 Millionen (37,9 Prozent) zu. Laut Quotenmeter war das Finale auch für Eurosport der größte Quotenerfolg der Olympischen Winterspiele: 6,7 Prozent Marktanteil wurden insgesamt ermittelt, 11,2 Prozent bei den Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren. Insgesamt schauten das Finale auf allen Sendern demnach 3,65 Millionen Menschen. Schon das Halbfinale gegen Kanada hatten Millionen mitverfolgt, auf Eurosport1 (0,39 Millionen Zuschauer), im Eurosport Stream und im Ersten, wo 5,33 Millionen Zuschauer einschalteten.

Reaktionen im Netz

Bundesweites Mitfiebern ab 5 Uhr morgens, auch mit Public Viewings:

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Glückwünsche von allen Seiten für die Silbermedaille

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Auch mit einem Schuss Satire

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Erste Marken gratulieren

Gute Wahl: Einer der Olympia-Markenbotschafter von Sponsor Toyota ist Eishockey-Nationalspieler Moritz Müller. Damit kann der Autohersteller nun punkten. Auch DEB-Sponsor Skoda freut sich mit dem Team. 

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Der Snack Knoppers zeigt online erneut seinen Eishockey-Spot und gratuliert dem Team. 

Knoppers feiert das Eishockey-Team.

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Auch Getränke- und Sportmarketing-Riese Red Bull feiert die Mannschaft. Der EHC Red Bull München stellt sieben Nationalspieler. 

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Spannung auf beiden Kanälen: ZDF versus Eurosport 

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Werbung für den Sport 

DEB-Vizepräsident Daniel Hopp will die Euphorie nach dem sensationellen Olympia-Silber für einen Aufschwung des deutschen Eishockeys nutzen. "Wir haben mit diesem tollen Erfolg im Rücken noch bessere Möglichkeiten, unseren Weg gezielter fortzusetzen. Auch in Sachen Medienreichweite und Sponsorengewinnung können wir nur davon profitieren", sagte Hopp dem "Mannheimer Morgen" (Montag). Neben seiner Funktion für den Deutschen Eishockey-Bund (DEB) ist Hopp auch Geschäftsführer der Adler Mannheim. Hopp würdigte zugleich den historischen Finaleinzug des Teams von Bundestrainer Marco Sturm. "In Südkorea wurde ein Märchen geschrieben. Was die Jungs für das deutsche Eishockey geleistet haben, ist nicht hoch genug zu würdigen", sagte Hopp (dpa). Das sehen auch viele Fans so: 

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Die Party

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Die Videowand im Deutschen Haus hat bei der Abschlussfeier der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft gelitten. Die Silbermedaillengewinner der Olympischen Winterspiele von Pyeongchang hatten Sektfontänen durch den Saal gespritzt, darunter litt die kostbare Technik. Die Videowand fiel zeitweise aus. Auch das Mikrofon des Moderators funktionierte nicht mehr, nachdem es mit Sekt übergossen wurde.

Das Deutsche Haus war während der Winterspiele in Pyeongchang Treffpunkt für Sportler, Funktionäre, Sponsoren und Medien. Eigentlich sollte es am Sonntag nicht mehr öffnen. DOSB-Chef Alfons Hörmann sorgte allerdings mit einem "präsidialen Beschluss" dafür, dass das Haus eigens für die Feier der Eishockeyspieler noch einmal geöffnet wurde. In knapp zwei Wochen öffnet das auf einer Golfanlage gelegene Deutsche Haus wieder für die Paralympics. (dpa)


Autor:

Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Frauke Schobelt

ist Ressortleiterin im Online-Ressort und schreibt über alles Mögliche in den Kanälen Marketing und Agenturen. Sie hat ein Faible für Kampagnen, die „Kreation des Tages“ und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.