Streit um Herkules :
Tourismus-Anzeige: Facebook lässt doch nackten Hintern zu

Facebook entschuldigt sich: Eine Herkules-Statue darf Po zeigen.

Text: Ulrike App

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Herkules mit Badehose - dieses Foto postete GrimmHeimat NordHessen auf Facebook.
Herkules mit Badehose - dieses Foto postete GrimmHeimat NordHessen auf Facebook.

Facebook bedauert die Posse um den nackten Hintern der Kasseler Herkules-Statue. Das soziale Netzwerk habe sich bei den Werbetreibenden aus Hessen entschuldigt und das Problem behoben, so eine Agentur, die Facebook bei der Pressearbeit unterstützt.

"Unsere Mitarbeiter sichten pro Woche Millionen von Werbebildern. In manchen Fällen liegen wir dann auch falsch. Dieser Fehler wurde behoben und Herkules kann sich nun auf Facebook wieder zeigen, wie er ist", sagte ein Sprecher.

Die Tourismuswerber von "Grimm-Heimat Nordhessen" hatten dem Denkmal, das zum Weltkulturerbe gehört, für eine Karussell-Fotostrecke mit einem Bildbearbeitungsprogramm eine Badehose angezogen, nachdem Facebook eine Rückenansicht der Statue als "anstößigen Inhalt" gesperrt hatte.

Anschließend freuten sich die Macher über den Badehosen-Sieg - standesgemäß mit einem Facebook-Post.


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Ulrike App
Ulrike App

ist bei W&V Online für Digitalthemen zuständig. Und das hat nicht nur mit ihrem Nachnamen zu tun, sondern auch mit ihrer Leidenschaft für Gadgets und Social Media. Sie absolvierte vor ihrer Print-Zeit im Marketing-Ressort der W&V die Berliner Journalisten-Schule und arbeitete als freie Journalistin.



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