Social Media Kommunikation :
Warum ein breites Grinsen die Facebook-Interaktionsrate steigert

Mancher mag sie albern finden, aber ihre Wirkung bei der Facebook-Kommunikation sollte nicht unterschätzt werden: Emoticons regen die Nutzer zum Einmischen an.

Text: Uli Busch

10. Jan. 2013 - 4 Kommentare

Emoticons: Mancher mag sie albern finden und nicht geeignet für Marketingzwecke. Aber die Macht der Gefühlssymbole auch bei der Facebook-Kommunikation sollte nicht unterschätzt werden: Posts mit Emoticons erhalten laut einer Studie von Buddy Media eine um 52 Prozent höhere Interaktionsrate. Sie haben eine um 57 Prozent höhere Like-Rate, eine um ein Drittel höhere Post-Rate sowie eine um ein Drittel höhere Share-Rate. Allerdings ist Emoticon nicht gleich Emoticon: Vor allem :D ist effektiv - es erhöht die Interaktionsrate um 138 Prozent, :( dagegen "nur" um 60 Prozent.

Wichtig ist es auch, die Facebook-Fans konkret aufzufordern auf Posts zu reagieren. Werden sie zum Teilen angeregt, so wird der Post sieben mal öfter geteilt als ohne Aufforderung. Bei Likes und Kommentaren verdreifacht sich die Rate durch nette Anweisungen. Außerdem aktivieren auch die Begriffe "Werbegeschenk", "Gewinner" und "gewinnen" die Nutzer sich auf Facebook einzuschalten. Werden Fragezeichen eingesetzt, sollten diese am Ende eines Kommentars stehen - dann ist die Interaktionsrate um 15 Prozent höher als wenn die Fragezeichen in der Mitte des Posts vorkommen.

Alle Ergebnisse wurden von der Digital Agentur LinchPinSEO in einer übersichtlichen Infografik aufbereitet.