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Umfrage:
Whatsapp, Youtube und Musik: Wie Jugendliche das Internet nutzen

SMS, E-Mail-Schreiben und Chats - was Jugendliche im Internet verlernen, zeigt eine aktuelle Umfrage. Aber Videos, Musik und Youtube werden dafür wichtiger.

Text: Anja Janotta

21. Juli 2014

Whatsapp wird immer stärker bei den Jugendlichen. Die Kontakt-App läuft allmählich Facebook den Rang als wichtigstes soziales Instrument ab.  Das zeigt eine aktuelle Umfrage unter den Besuchern der diesjährigen Jugendmesse You. Dennoch ist Facebook bei den jungen Menschen derzeit nochdas am meisten favorisierte Netzwerk. YouTube ist unangefochten das meist genutzte Online-Videoportal.  Knapp drei Viertel der Befragten sind bei Youtube aktiv. 72,4 Prozent gaben an, dass Youtube der wichtigste Grund sei, um ins Internet zu gehen. Im Jahr zuvor waren es aber noch mehr gewesen - da sagten dies 74,2 Prozent.

Der Einbruch bei Facebook aber ist viel deutlicher: Nur für 62,8 Prozent ist der Dienst derzeit das soziale Netzwerk Nummer eins. 2013 waren es noch 77 Prozent. Aufgeholt hat hingegen Whtasapp: 69,1 Prozent der Befragten gaben an, per WhatsApp mit ihren Freunden zu kommunizieren. Das sind rund doppelt so viele Nutzer wie 2013 (35,8 Prozent). Die WhatsApp-Nutzung geht vor allem zu Lasten der SMS: Als Kommunikationsmedium ist sie nur noch für 4,1 Prozent wichtig - elf Prozent waren es 2013.

Die Vorliebe am Chatten oder E-Mail-Schreiben nimmt ebenso weiter ab. Im vergangenen Jahr sagten 35,2 Prozent der Befragten, sie würden das  Internet zum E-Mail-Schreiben zu nutzen, dieses Jahr waren es noch 30 Prozent. Auch die Chat-Funktion wird nur noch von 56,8 Prozent (2013: 58,3 Prozent) genutzt. Dafür ist das Musikhören via Internet immer beliebter. 47,8 Prozent der Jugendlichen gaben an, das Internet zum Musik herunterladen bzw. hören zu nutzen (2013: 36,7 Prozent). Weitere Ergebnisse: 29,1 nutzen das Web auch für Recherchen für die Schule (2013: 30,2 Prozent), 23,2 Prozent dazu, um Filme zu schauen (2013: 34 Prozent).

Die Marktforscher erhoben für die Umfrage Aussagen von über 1.000 Messebesuchern.


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Autor: Anja Janotta

seit 1998 bei der W&V - ist die wohl dienstälteste Onlinerin des Hauses. Am liebsten führt sie Interviews – quer durch die ganze Branche. Neben Kreativ- und Karrierethemen schreibt sie ab und zu was völlig anderes - Kinderbücher. Eines davon dreht sich um ein paar nerdige Möchtegern-Influencer.


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