Von BMW bis Tesla:
Das sind die beliebtesten Marken der E-Mobilität

Elektroautos, E-Roller, Ladestationsanbieter, Apps für Elektromobilität: Der Global Electric Club hat Nutzer über Topmarken dieser Bereiche abstimmen lassen. 

Text: Petra Schwegler

Der Global Electric Club will als Vorteilsprogramm für die Generation E die Elektromobilität voranbringen.
Der Global Electric Club will als Vorteilsprogramm für die Generation E die Elektromobilität voranbringen.

Das Startup Global Electric Club, als Vorteilsprogramm für die Generation E im Oktober 2018 von Sebastian Conradi und Sebastian Crusius in Berlin gegründet, hat Nutzer und Interessanten nach beliebtesten Marken der Elektromobilität befragt. Mit dem Ergebnis: Unter den Gewinnern sind sowohl etablierte Marken als auch junge Unternehmen - Tesla, NIU, EnBW oder auch EinfachStromLaden von Maingau Energie.

Mehr als 200 Hersteller von Elektroautos und Elektrorollern sowie Anbieter von Ladestationen und Apps für Elektromobilität stellte der Global Electric Club zur Wahl. Abgestimmt über die beliebtesten Marken wurde zwischen dem 11. und 31. Dezember 2018 in den vier Kategorien Elektroauto, Elektroroller, Ladestationsanbieter und Apps für Elektromobilität.

Das sind die Gewinner

Kategorie Elektroauto

  1. Tesla
  2. BMW
  3. Hyundai

Conradi und Crusius kommentieren: "Der amerikanische Elektroauto-Hersteller Tesla verweist die Konkurrenz aus Europa und Asien mit großem Abstand auf die hinteren Plätze. Tesla überzeugt mit dem Model S und Model X sowie dem günstigeren Model 3, das ab Anfang 2019 auch in Deutschland ausgeliefert wird." Diverse Negativmeldungen des vergangenen Jahres scheint Fans der Marke Tesla also nicht abgeschreckt zu haben.

Kategorie Elektroroller

  1. NIU
  2. UNU
  3. Kumpan Electric

Der chinesische Elektroroller-Hersteller NIU gewinnt vor dem Berliner Startup UNU und Kumpan Electric. Seit 2016 gibt es die günstigen Elektroroller von NIU mit Bosch Motor und Panasonic Batterie in Europa.

Kategorie Ladestationsanbieter

  1. EnBW
  2. Maingau Energie
  3. Tesla

Energieversorger EnBW betreibt zahlreiche Ladestationen (AC) und Schnellladestationen (DC), beispielsweise an vielen Autobahnraststätten. Auch in dieser Kategorie schneidet Tesla gut ab.

Kategorie App für Elektromobilität

  1. EinfachStromLaden (Maingau)
  2. Mobility+ (EnBW)
  3. ChargeNow

Über die App EinfachStromLaden von Maingau Energie sind laut dem Global Electric Club rund 35.000 Ladepunkte in Europa nutzbar, davon fast 9000 in Deutschland. Mit seinem "attraktiven Preismodell" schaffe es die junge Marke des Energieversorgers aus Hessen gleich an die Spitze der beliebtesten Apps, heißt es.

Wie E-Mobilität angeschoben werden soll

Sebastian Crusius, Co-Founder und CEO bei Global Electric Club, betont: "Die Nutzer von Elektromobilität wissen am besten, welche Hersteller und Anbieter beim Thema Elektromobilität bereits überzeugen und wer noch Nachholbedarf hat." Unklar bleibt, wie viele Nutzer bei der Wahl abgestimmt haben.

GEC-Gründer und -Lenker: Sebastian Conradi (l.) mit Sebastian Crusius.

GEC-Gründer und -Lenker: Sebastian Conradi (l.) mit Sebastian Crusius.

Der Global Electric Club will diejenigen ansprechen, die sich für Elektromobilität und elektrische Mobilitätskonzepte interessieren oder diese bereits nutzen. Die beiden Gründer Crusius und Conradi sind überzeugt, dass es noch Anreize und positive Erlebnisse brauche, um mehr Menschen zum tatsächlichen Umstieg auf das elektrische Fahren zu bewegen. Deswegen haben sie den Club für die Generation E gegründet.

Mitglieder des Clubs erhalten exklusive Angebote und Vorteile rund um die Elektromobilität wie beispielsweise Ladeguthaben für öffentliche Ladestationen, Freifahrten mit einem E-Roller oder Einladungen zur Formula E. Die Mitgliedschaft ist kostenfrei. Erste Partnerschaften, von denen man als Mitglied profitieren kann, hat der Global Electric Club bereits eingetütet. Darunter mit DriveNow, Viessmann, UNU oder Scandic

Hier ein Video, das den Global Electric Club vorstellt: 

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Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.


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