Ausschreibung :
Familienministerium sucht neue Full-Service-Agentur

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder ist auf der Suche nach einer neuen Agentur zur "Unterstützung der politikbegleitenden Öffentlichkeitsarbeit". Die erste Stufe des Pitches hat begonnen.

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Der Pitch läuft. Das Bundesfamilienministerium unter Führung von Kristina Schröder gibt bekannt, eine Agentur zur "Unterstützung der politikbegleitenden Öffentlichkeitsarbeit" zu suchen. Allerdings ist keine reine PR-Schmiede gefragt. Vielmehr will das Ministerium eine Full-Service-Agentur verpflichten, die folgendes Leistungsspektrum abdeckt: strategische Kommunikationsberatung, Konzeption themenübergreifender Kampagnen, Messen & Events sowie Redaktion von Broschüren und dem Internetauftritt.

Der Rahmenvertrag mit dem Ministerium ist zunächst auf drei Jahre angelegt, mit der Option um eine Verlängerung um ein weiteres Jahr. Als Beginn der Vertragslaufzeit gibt das Ministerium den 1. Juni 2013 an. Alle Teilnahmeanträge müssen bis zum 4. Februar auf dem Schreibtisch von Monika Claßen-Sielaff liegen. Sie betreut die Vergabe des Budgets. Nicht mehr als fünf Agenturen will sie zum Pitch laden.

Um das Ministerium von der eigenen Leistungsfähigkeit zu überzeugen, sind alle Bewerber aufgefordert, einen Jahreskalender des Bundesministeriums für die Pitch-Präsentation zu erstellen. Dieser dient gleichsam als Aushängeschild der Agentur. Anhand des Kalenders soll die Agentur unter Beweis stellen, dass sie über "Erfahrungen in der politischen bzw. in der gesellschaftspolitischen Kommunikation verfügt sowie konzeptionelle Kreativität besitzt", so das Ministerium. Alle Einzelheiten zur Ausschreibung gibt es unter www.bmfsfj.de.

Auch das Bundesministerium für Arbeit bittet zum Pitch.


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Anonymous User 9. Januar 2013

"Konzeption themenübergreifender Kampagnen, Messen & Events sowie Redaktion von Broschüren und dem Internetauftritt."

OK, aber was macht dann der Presse- und Informationsstab? Die Ehrenmedaille als Bedenkenträger anstreben?

Ist in Unternehmen ja nicht anders. Dort trifft man dann Leute, deren Arbeit es ist, die Arbeit der Werbenden zu besprechen. Einige schaffen das mit ein bis zwei Leuten, andere brauchen dafür fünf Akademiker, die aus der Werbung kommen und eigentlich die Werbung gleich selbst machen könnten, es aber aus irgendwelchen Gründen nicht tun.

Achja: Aus den Gründen, aus denen sie das Agenturleben hinter sich gelassen haben ;) .

Anonymous User 9. Januar 2013

Warum denn nicht mit der ARGE zusammenarbeiten und GENAU DAFÜR Langzeitarbeitslose ausbilden?

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