Virtual Reality :
KFC: Neue Mitarbeiter müssen zuerst ein bizarres VR-Spiel überstehen

Die Fastfoodkette Kentucky Fried Chicken arbeitet neue Mitarbeiter mit Virtual Reality ein. Dazu werden die Spieler in einen virtuellen Escape-Room eingeschlossen. Erst wenn sie ihre Koch-Lektion gelernt haben, kommen sie aus dem rätselhaften Verlies frei.

Text: Nadia Riaz

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Dieses VR-Training soll KFC-Mitarbeiter einarbeiten.
Dieses VR-Training soll KFC-Mitarbeiter einarbeiten.

Wer bei der Fast-Food-Kette Kentucky Fried Chicken anfangt, bekommt ein ganz spezialles Training. Es ist ein wenig bizarr, fast schon ein wenig gruselig: Die neuen Mitarbeiter werden von Colonel Sanders, dem 1980 verstorbenen KFC-Gründer, in einem Escape-Raum gefangen gehalten. "Bevor du nicht gelernt hast, wie du unser Hühnchen kochst, darfst du nicht gehen", ruft der animierte Sanders.

Die Umgebung wirkt wie ein wahrgewordener Albtraum. Sanders hustet und die Maschinen drumherum spielen verrückt. Sie brauchen "Essen für die Seele".

So sieht die Demo-Version des Trainings-Spiels aus:

Die Mitarbeiter dürfen den Fluchtraum erst verlassen, wenn sie den fünfstündigen Kochprozess durchlaufen haben. Hähnchenschenkel waschen, kochen, trocknen und frittieren – und das Ganze nochmal von vorne. Erst dann öffnet sich die verschlossene Tür und sie gelangen in die Umkleidekabine des Restaurants.

Eine coole Möglichkeit, die Einarbeitungszeit für Mitarbeiter spannender zu machen.


Autor:

Nadia Riaz

Nadia Riaz ist Volontärin bei W&V und hat vorher Kommunikationswissenschaft, Europäische Ethnologie und Kunstgeschichte an der Universität Bamberg studiert. Interessiert sich vor allem für kreative Kampagnen und Marketing. In der Freizeit liest sie am liebsten ganz viele Bücher.



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