Zur Förderung von Mobilität und Flexibilität nutzen Unternehmen vielerorts schon notwendige Tools. Die Telefonkonferenz führt mit 56 Prozent die Liste der verwendeten Tools zur Zusammenarbeit an. Den größten Bedarf sehen Unternehmen bei dem Thema Self Help, also Problemlösung ohne offiziellen Support. Dies gaben 30 Prozent der befragten Unternehmens-Chefs an. Anders empfinden das die Mitarbeiter, die den höchsten Bedarf an Tools zur Zusammenarbeit beim Online-Projektmanagement sehen (29 Prozent).

Die Mitarbeiter fordern deutlich, dass sie bei der Transformation weit mehr eingebunden werden. Hier gibt es laut der Studie aber noch einiges Verbesserungspotenzial. Nur ein Drittel der Unternehmen (31 Prozent) informiert die Arbeitnehmer regelmäßig über den Prozess der Transformation. Nach Auskunft der Unternehmen aber sind schon viele Maßnahmen im Einsatz: Befragungen führen 36,2 Prozent durch, 24,3 Prozent haben Arbeitsgruppen eingesetzt. 23,6 Prozent setzten auf die Selbstorganisation ihrer Teams.

Das größte Risiko, das Unternehmen und Mitarbeiter gleichermaßen durch die Fortschreitung des Arbeitsplatzes der Zukunft sehen, ist – nach dem Risiko der größeren Abhängigkeit von IT und Internetverbindung – die permanente Verfügbarkeit als Erwartungshaltung der Kunden. Dies haben 38 Prozent der Unternehmen und 58 Prozent der Mitarbeiter angegeben.

Die Studie wurde von dem Umfrageinstitut IDG Research Services mit verschiedenen Partnern, darunter auch Sipgate durchgeführt. Insgesamt wurden 444 Arbeitnehmer und 1075 Unternehmenschefs innerhalb der DACH-Region online befragt.


Autor:

Anja Janotta, Redakteurin
Anja Janotta

seit 1998 bei der W&V - ist die wohl dienstälteste Onlinerin des Hauses. Am liebsten führt sie Interviews – quer durch die ganze Branche. Neben Kreativ- und Karrierethemen schreibt sie ab und zu was völlig anderes - Kinderbücher. Eines davon dreht sich um ein paar nerdige Möchtegern-Influencer.