Renaissance der klassischen Anzeige

Das Personalmarketing erlebt derzeit tiefgreifende Veränderungen. Die vielen neuen digitalen Möglichkeiten stellen herkömmliche Tools wie Stellenanzeigen in Zeitschriften in Frage. Aber auch die klassische Stellenanzeige hat im „War for Talents“ durchaus Vorteile.

Text: Raoul Fischer

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 „Die Zukunft ist digital“, lautet die Botschaft vieler Experten auch im Personalmarketing. Die Frage ist, ob damit schon automatisch das Ende der Printanzeige programmiert ist. Tatsächlich gibt es gute Gründe für die klassische Stellenanzeige. Gerade in Bereichen, wo es Arbeitgebern immer schwerer fällt, die richtigen Mitarbeiter zu finden, wird deutlich, wo die Stärken der Print-Kommunikation liegen. Die größte Schwäche wird dabei zur Stärke. Werden oft Streuverluste als stärkstes Argument gegen die klassische Print-Stellenanzeige ins Feld geführt, sehen manche Berater gerade hier eine Stärke. „Streuverluste sind ein Vorteil mit Blick auf Employer Branding“, erklärt Christian Hagedorn, Geschäftsführer der Personal-Fachagentur Westpress.

Das Online-Special Trends im HR Marketing beschäftigt sich mit den Veränderungen im Personalmarketing. Die vielen neuen digitalen Möglichkeiten von Jobbörsen bis hin zu Facebook, Twitter & Co. stellen herkömmliche Tools wie Stellenanzeigen in Zeitschriften in Frage. Dabei kommt es gerade in hart umkämpften Arbeitsmärkten darauf an, die richtigen Talente anzusprechen und an das Unternehmen heranzuführen. Hier können neue Angebote wie Videos, Augmented Reality aber auch Social Media wichtige Dienste leisten. Aber auch die klassische Stellenanzeige hat im „War for Talents“ durchaus Vorteile.

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Raoul Fischer
Raoul Fischer

Raoul Fischer ist Autor und Korrespondent der W&V in Frankfurt am Main. Der Fachjournalist beobachtet die Entwicklungen im digitalen Markt und schreibt für W&V auch Beiträge zum Thema Employer Branding.



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