Freelancermap-Umfrage

Jeder zweite Selbständige prognostiziert eine schlechtere Auftragslage

Auch die ersten Ergebnisse aus dem Freelancer-Kompass 2020 zeigen keinen positiven Trend, was die Auftragslage angeht. Während vor der Krise mehr als ein Drittel der Befragten von einer besseren Auftragslage ausging, sind jetzt nur noch 19 Prozent optimistisch gestimmt. Gleichzeitig prognostiziert mittlerweile jeder zweite Selbständige eine schlechtere Auftragslage für 2020. Die Folgen auf die veranschlagten Stundensätze sind dabei jedoch minimal. Die Hälfte der Umfrageteilnehmer bleibt bei ihrem Stundensatz - 2019 lag dieser bei 93,89 Euro.

"Bei all den negativen Entwicklungen sehen wir, dass unter anderem die Soforthilfe für Freelancer notwendig war und spürbar positive Effekte mit sich brachte. Dennoch sind die Resultate unserer Umfragen eine Warnung an die Wirtschaft und Politik, denn Freelancer sind für viele Unternehmen kaum wegzudenken", sagt Thomas Maas, CEO von Freelancermap. "Es braucht weitere finanzielle Unterstützung, damit sich Selbständige nicht dauerhaft in Unsicherheit der eigenen Existenz wiederfinden müssen."

Freelancermap-Umfrage

Autor:

© W&V
Alessa Kästner

ist Absolventin der Burda Journalistenschule und volontierte beim Playboy. Die gebürtige Münchnerin schrieb für Magazine wie ELLE, Focus oder Freundin und schnupperte im Anschluss noch ein wenig Agenturluft bei Fischer Appelt. Ihre Kernthemen als W&V-Redakteurin: Digital Lifestyle, New Work und Social Media.