W&V Morgenpost :
8 um 8: Die wichtigsten News am Morgen

Guten Morgen aus München! Unsere W&V-Frühaufsteher haben für Sie wie immer die 8 wichtigsten Infos zum Start in den Tag zusammengestellt. Heute geht es um die fabelhaften Quartalszahlen von Facebook, ein neues Kapitel im Streit zwischen Muddy Waters und Ströer, Nivea Men, E-Autos, Escada, Samsung, Apple und "Quartz".

Text: Daniela Zimmer

W&V Online sucht Ihnen frühmorgens aus mehreren Dutzend Quellen die wichtigsten News heraus.
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Guten Morgen aus München! Unsere W&V-Frühaufsteher haben für Sie wie immer die 8 wichtigsten Infos zum Start in den Tag zusammengestellt. Heute geht es um die fabelhaften Quartalszahlen von Facebook, ein neues Kapitel im Streit zwischen Muddy Waters und Ströer, Nivea Men, E-Autos, Escada, Samsung, Apple und "Quartz".

1. Facebooks Werbeumsatz wächst und wächst

Anders als beim Konkurrenten Twitter explodieren beim Social Network Facebook Umsatz und Gewinn. Dank sprudelnder Werbeeinnahmen schoss der Umsatz im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 52 Prozent auf 5,38 Milliarden Dollar. Der Überschuss verdreifachte sich fast auf 1,51 Milliarden Dollar. 97 Prozent der Umsätze erzielt Facebook über Werbung. Sueddeutsche.de

2. Ex-Geheimdienstler analysiert Ströer-Aussagen

Carson Block, Gründer und Chef des US-Hedgefonds Muddy Waters, hat die Ausführungen, mit denen sich Ströer-Chef Udo Müller im Rahmen einer Telefonkonferenz gegen die Anschuldigungen von Muddy Waters wehrte, als vielfach unklar und weiter irreführend abgewiesen. So sei es "durchweg unzutreffend", dass Block in seinem Report Wechselkurseffekte und den Umsatzanteil neuer Beteiligungsfirmen nicht berücksichtigt habe. Ein Ex-Mitarbeiter der CIA, der im Auftrag von Block die Ströer-Ausführungen analysierte, sei auf "Verhaltensweisen" gestoßen, "die man mit Täuschung verbindet", heißt es. Wiwo.de

3. Nivea Men kämpft per App gegen Schweißgeruch

Die Beiersdorf-Marke Nivea Men hat gemeinsam mit der Digitalagentur Happiness/FCB Brüssel eine Art "Schnüffelsmartphone" kreiert. Eine App soll Männern helfen, zu erkennen, wann sie dringend ihr Deo auffrischen müssen. Nose nennt sich diese Applikation, die auf eine Smartphonehülle mit Sensortechnologie setzt. wuv.de

4. Bund fördert Elektromobilität mit einer Milliarde Euro

Zähes Ringen um die Kaufprämie für E-Autos: Jetzt haben sich die Bundesregierung und die Autoindustrie auf eine Prämie von bis zu 4.000 Euro geeinigt. Laut Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble soll diese ab Mai bis 2019 ausbezahlt werden. Insgesamt steht ein Topf von 1,2 Milliarden Euro bereit. Daimler, Volkswagen und BMW haben eine fünfzigprozentige Beteiligung laut Regierung schon zugesagt. FAZ vom 28.04.16, S. 1

5. Neue Chefin bei Escada

Nach einem Jahr Vakanz ist der Chefposten beim Luxuslabel Escada wieder besetzt. Iris Epple-Righi soll die einst erfolgreiche Luxusmarke wieder sanieren. Die neue Chefin, die ihren Dienst am 1. September antritt, kennt das Modegeschäft aus Zeiten bei Breuninger, Tommy Hilfiger und Calvin Klein. Ihr Mann Pier Paolo Righi ist Chef der Marke Karl Lagerfeld. Handelsblatt vom 28.04.16, S. 47

6. Samsung stellt Alexa-Konkurrenz vor

Jetzt hat auch Samsung einen persönlichen digitalen Assistenten. Er hört auf den Namen Otto und sieht dank eines Displays, auf dem Augen oder ein Mund simuliert werden, deutlich roboterhafter aus als Amazons digitaler Lautsprecher Alexa. Otto beantwortet unter anderem Fragen nach dem Wetter oder übernimmt die Regelung vernetzter Haushaltsgeräte. Tanzen und mit dem Kopf nicken kann er auch. Engadget.com

7. Apple: Leiche im Konferenzraum

Im Hauptquartier von Apple wurde in einem Konferenzraum ein männlicher Apple-Mitarbeiter tot aufgefunden. Über die genauen Todesumstände ist noch nichts bekannt. Der Mann trug offenbar eine Waffe bei sich. Im Notruf soll die Rede davon gewesen sein, dass es einen Streit auf dem Apple-Campus gegeben habe. Focus.de

8. Quartz macht Journalisten zu Chat-Freunden

Das Online-Magazin "Quartz" hat eine App gelauncht, in der man Nachrichten nicht mehr liest, sondern mit ihnen chattet. Statt Überschriften bekommt der Nutzer Push-Nachrichten aufs Handy, nach dem Motto: "Guten Morgen. Netflix ist bald in fast allen Ländern der Welt verfügbar". Fragt der Nutzer "Fast alle?" antwortet der Dienst mit "Yeah. Es ist noch nicht verfügbar in China, Nordkorea und Syrien." FAZ vom 28.04.16, S. 15

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