Autorisierungswahn: Die dreistesten Interview-Rückzieher der Promis

Es ist eine Unsitte, die Journalisten in den Wahnsinn treibt: Promis verändern oder streichen in Interviews ihre Antworten bis zur Unkenntlichkeit. Der DJV hat eine Resolution dagegen verabschiedet - W&V Online stellt die dreistesten Fälle vor.

Text: Julia Kloft

10. Nov. 2011

Es ist eine Unsitte, die Journalisten regelmäßig in den Wahnsinn treibt: Prominente, sei es aus Politik, Sport oder Showgeschäft, verändern oder streichen bei Interviews ihre Antworten - und manchmal sogar die Fragen des Journalisten - bis dieser das Gespräch nicht mehr wieder erkennt.

"Besonders massiv" sei das Vorgehen, die eigenen Worte im Nachhinein zu frisieren, derzeit in der Sportwelt", sagt Hendrik Zörner, Pressesprecher des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV) laut "dpa" jetzt auf dem Verbandstag in Würzburg. Daher hat der DJV nun eine Resolution verabschiedet, um sich gegen die Versuche von Sportlern und ihren Managern zu wehren, aufgezeichnete Interviews im Nachhinein autorisieren und wesentlich zu ändern. Verlage und Sportjournalisten sollten diese Praxis keinesfalls akzeptieren, appelliert der DJV. Einen Leitfaden zur Autorisierung von Interviews hat der Journalisten-Verband auf seiner Website veröffentlicht.

Doch nicht alle Redaktionen lassen sich Streich- und Redigierwut der Interviewten und ihrer PR-Leute gefallen. W&V Online stellt einige prominente Beispiele vor - betroffen sind auch Oliver Kahn oder Hannah Herzsprung.


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