Lesetipp :
Bärte, Affen, dicke Hosen: Diekmann rächt sich via Twitter an Büchner

"Spiegel" vs "Bild", Büchner vs Diekmann: Diekmanns "affige" Retourkutsche zur Story über seinen Bart amüsiert Medien und Social Web. Ein Lesetipp.

Text: Petra Schwegler

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Es ist das Schmunzelthema der Woche, ausgelöst vom "Spiegel": Das Team um Chefredakteur Wolfgang Büchner beschreibt in der aktuellen Ausgabe spöttisch Kai Diekmanns inzwischen arg verwilderten Bart. Wörtlich heißt es, der "Bild"-Chef wirke "wie eine Mischung aus Waldschrat, Weihnachtsmann und Osama bin Laden". Die Bilder gibt es dazu: Terror-Anführer Bin Laden neben den Vollbartträgern Bushido, Danny Bräuer und Elyas M'Barek.Diekmann – selten um eine Reaktion verlegen – nutzt einmal mehr Twitter als Mittel der Kommunikation. Der "Bild"-Chefredakteur verteilte das Stück im Social Web und motzte bereits am Sonntag Büchners Truppe an: "Meine Güte, habt ihr wirklich keine anderen Themen?"

Am Montag dann die Retourkutsche per Collage: Büchner inmitten von Orang-Utans, die ähnlich verstrubbelt wie der "Spiegel"-Chefredakteur wirken sollen, liebevoll beobachtet von den Kollegen der Münchner "Abendzeitung", die derzeit Ablenkung sicher nötig haben. Diekmann beschreibt Büchners Optik so: "obere Gesichtshälfte wie eine Mischung aus Mantelpavian, Lisztäffchen und Orang-Utan".

Wolfgang Büchner schickte erst einmal ein Smiley ...

Am Dienstag vertwittert Diekmann fleißig Medienreaktionen. Aber lesen und verfolgen Sie selbst, wie Diekmann via Twitter eine "dicke Hose macht"(wie Hamburger Kollegen zu sagen pflegen) und was aus dem seltenen Satire-Versuch des "Spiegel" wird.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.



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