2019 erhöhten sich auch dank wachsender Digitalgeschäfte die Erlöse im Konzern. Der Gesamtumsatz lag 2019 bei 18 Milliarden Euro und damit um zwei Prozent über dem Vorjahreswert von 17,7 Milliarden Euro. Organisch, also ohne Sondereffekte, lag der Anstieg bei 1,2 Prozent. Der Gewinn lag mit 1,09 Milliarden Euro leicht unter dem Ergebnis von 2018 mit 1,1 Milliarden Euro. Inzwischen erwirtschaftet Bertelsmann mehr als 50 Prozent der Umsätze im Digitalen.

Ein wichtiger Deal war 2019 für Bertelsmann die Übernahme der restlichen 25 Prozent von Penguin Random House. Damit wird der Konzern künftig alleiniger Besitzer der größten Publikums-Verlagsgruppe der Welt sein. Rabe rechnet damit, dass der Abschluss der Transaktion ab dem zweiten Quartal vollzogen werde. Auch der Ausbau von konzernübergreifenden Kooperationen bei Inhalten ("Ad Alliance") treibt Bertelsmann voran, um der Tech-Plattform-Konkurrenz aus den USA etwas entgegenzusetzen. Solche Kooperationen sollen auch in Großbritannien, Frankreich und den USA gebildet werden.

Zum Bertelsmann-Konzernverbund gehören neben Penguin Random House unter anderem die Fernsehgruppe RTL Group, der Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr, das Musikunternehmen BMG und der Dienstleister Arvato. Den größten Anteil der Umsätze steuert im Konzern RTL bei, gefolgt von Arvato.

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