Bohlen-Bashing: DSDS verliert Quote und Jury-Mitglieder

"Deutschland sucht den Superstar" verliert an Bedeutung: Die Quoten brechen ein. Deswegen geht nun der große Rauswurf um: Nur Dieter Bohlen bleibt offenbar unangetastet.

Text: Anja Janotta

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"Man spürt ganz deutlich, dass "Deutschland sucht den Superstar" langsam zum Ende kommt." Mit diesen Worten hat der ehemalige "DSDS"-Gewinner Daniel Küblböck das ehemalige RTL-Flaggschiff angeschossen und die dramatisch sinkenden Quoten der Castingshow kommentiert.  "Liegt es an den konturlosen Kandidaten? Hat Deutschland sich an Dieter Bohlen satt gesehen?"

Die Kritikist nicht unberechtigt: Nur 4,71 Millionen Menschen haben am Samstagabend das Finale gesehen, in dem der Schweizer Luca Hänni den Titel holte (Marktanteil  gesamt 18,1 Prozent, Marktanteil Junge: 28,3 Prozent ). 2011 waren noch 6,3 Millionen dabei, 2010 7,6 Millionen und 2003 hatten sogar 12,8 Millionen das Format verfolgt. Der Sender kontert den Imageverlust nun mit einem kompletten Umbau. Laut "Bild" müssen sowohl Moderator Marco Schreyl als auch die Juroren Bruce Darnell und Natalie Horler gehen. Nur Jury-Chef Dieter Bohlen darf nach eigenen Aussagen bleiben.

Schon vorher hatte sich der Bedeutungsverlust des einstigen Erfolgsformats bemerkbar gemacht: Vor allem die Frauen wollen laut Media Control immer weniger einschalten.


Autor:

Anja Janotta, Redakteurin
Anja Janotta

seit 1998 bei der W&V - ist die wohl dienstälteste Onlinerin des Hauses. Am liebsten führt sie Interviews – quer durch die ganze Branche. Neben der W&V-Morgenpost, Kreativ- und Karrierethemen schreibt sie ab und zu was völlig anderes - Kinderbücher. Das jüngste dreht sich um  ein paar nerdige Möchtegern-Influencer.



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