"Keine tragfähige wirtschaftliche Basis" :
Burda stellt "Places of Spirit" ein

"Places of Spirit" ist bei Burda Home hinter den Umsatzerwartungen zurückgeblieben. Nun muss Living & Style-Magazin weichen. 

Text: Petra Schwegler

"Places of Spirit" hat leider zu wenige Leser und Anzeigenkunden inspiriert.
"Places of Spirit" hat leider zu wenige Leser und Anzeigenkunden inspiriert.

Mit Print spielen – das wollte der Burda-Home-Hochglanz-Titel "Places of Spirit". Zu wenige Leser und Anzeigenkunden konnten vom Living & Style-Magazin rund um Architektur, Kunst und Mode überzeugt werden. Jetzt wird es vom Markt genommen.

Mit Ausgabe 6/2016 ist nach gut drei Jahren Schluss mit dem Zwei-Monats-Titel. "Places of Spirit" sei hinter den Umsatzerwartungen zurück geblieben, es habe keine tragfähige wirtschaftliche Basis entwickelt, heißt es zur Begründung von Burda Home aus Offenburg.

Von der Einstellung des Magazins sind insgesamt 11 Arbeitsplätze in Hamburg betroffen. Die Geschäftsführung prüfe alle Möglichkeiten, für die Mitarbeiter neue Beschäftigungen im Unternehmen zu finden, teilt das Unternehmen weiter mit.

Burdas Innovationskurs beinhaltet auch Stolpern und Scheitern

Das Unternehmen hebt im Zusammenhang mit dem Ende des Titels hervor, dass der publizistische Innovationskurs von Hubert Burda Media mit seinen zahlreichen Neustarts auch Produkteinstellungen bei "erwiesener Unrentabilität" vorsehe. Zuletzt hat Burda die Redaktion von "Donna" aus diesen Gründen outgesourct.

Burda-Home-Geschäftsführer Frank-Jörg Ohlhorst sagt zum Ende von "Places of Spirit":

"Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und dem Magazin einen entsprechenden Entwicklungsspielraum gegeben, aber unsere Innovationsfreude ist auch stets der kaufmännischen Vernunft verpflichtet. Ich danke Chefredakteurin Angelika Puls und ihrem ganzen Team für die professionelle und kreative Arbeit, besonders aber für die außergewöhnliche Leidenschaft, mit der diese Redaktion das Magazin produziert hat."