Content-Marketing :
Burda übernimmt Mehrheit bei C3

Die C3-Gründer Lukas Kircher und Rainer Burkhardt bleiben an Bord - auch wenn Burda künftig 85 Prozent an der Content-Marketing-Agentur hält.

Text: Lisa Priller-Gebhardt

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Burda-Vorstand Philipp Welte setzt auf einen "kreativen Champion im boomenden Markt für Content Marketing".
Burda-Vorstand Philipp Welte setzt auf einen "kreativen Champion im boomenden Markt für Content Marketing".

Hubert Burda Media in München, Anteilseigner an der Content-Marketing-Agentur  C3 Creative Code and Content mit Sitz in Berlin und München, stockt seine Anteile auf. Bislang hält der Münchner Konzern 50 Prozent am Unternehmen. Sollte das Bundeskartellamt den Antrag durchwinken, gehören weitere 35 Prozent dem Verlagshaus. Burda wird damit zum Mehrheitsgesellschafter. 

Lukas Kircher und Rainer Burkhardt, die beiden Gründer und geschäftsführenden Gesellschafter von C3, halten dann nur noch 15 Prozent an C3. Die beiden Unternehmensgründer bleiben an Bord und werden das Unternehmen auch weiterhin führen, wie Burda auf Anfrage bestätigt. 

"C3 ist heute ein kreativer Champion im boomenden Markt für Content Marketing, den wir gemeinsam mit Lukas Kircher und Rainer Burkhardt auf seinem internationalen Wachstumspfad weiter vorantreiben wollen", bestätigt Burda-Vorstand Philipp Welte diesen Schritt des Konzerns.

"Europäischer Marktführer unter den Content-Marketing-Agenturen"

C3 war 2014 aus einer Fusion zwischen Kircher Burkhardt und der Burda Creative Group hervorgegangen und hat sich laut Burda "innerhalb
von zwei Jahren zum europäischen Marktführer unter den Content-Marketing-Agenturen entwickelt".

Die Übernahme der weiteren Anteile steht noch unter dem Vorbehalt der Kartellfreigabe, die in Kürze erwartet wird. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.


Autor:

Lisa Priller-Gebhardt
Lisa Priller-Gebhardt

schreibt als Autorin überwiegend für W&V. Im Zentrum ihrer Berichterstattung steht die geschwätzigste aller Branchen, die der Medien. Nach der Ausbildung an der Burda Journalistenschule schrieb sie zunächst für Bunte und das Jugendmagazin der SZ, Jetzt. Am liebsten sind ihr Geschichten der Marke „heiß und fettig“.



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Anonymous User 10. Februar 2017

Anfang vom Ende.

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