Fortsetzung :
Condé Nast setzt "Wired" fort

Es geht weiter: Condé Nast bringt auch 2013 zwei Ausgaben des Digital-Lifestyle-Magazin "Wired" auf den Markt.

Text: Petra Schwegler

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Es gibt 2013 nicht mehr "Wired" – aber auch nicht weniger. Condé Nast hat entschieden: "Wir planen für 2013 aktuell weiterhin zwei Ausgaben – im Frühjahr und im Herbst", wie es eine Sprecherin auf Anfrage von W&V Online formuliert. Die Erscheinungsweise ist wie gehabt: "Wired" kommt sowohl als Stand-Alone-Ausgabe sowie in einer Bundle-Version mit dem Condé-Nast-Männer-Lifestyle-Magazin "GQ" an den Kiosk. Außerdem dürfte es erneut eine App-Version des Magazins geben, das seit Ausgabe zwei von Chefredakteur Alexander von Streit und Thomas Knüwer als Editor-at-Large verantwortet wird. Wie es nach 2013 weitergeht – das bleibt vorerst unklar.

Damit ist zumindest die Frage vom Tisch, ob es nach Ausgabe drei – die seit September im Markt ist – überhaupt weitergeht. Nach dem Launch unter Knüwer im September 2011, der großes Interesse in der Netzwelt gefunden hat, hat sich der Münchner Verlag erst einmal nur auf zwei weitere Testausgaben verständigt.

Das deutsche "Wired" wird zwar von Beginn an von einem Redaktionsblog begleitet; dieser allerdings wird nur rund um die Erscheinungstermine des Printtitels gefüllt. Die aktuellsten Einträge sind vom September 2012, als die dritte Ausgabe des Magazins auf den Markt gekommen ist. Alles in allem tritt die in den USA gefeierte digitale Lifestylemarke hierzulande eigentlich nur als Printobjekt auf.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.



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