Erneuerung der Traditionszeitung :
Das ist die neue Optik der Frankfurter Rundschau

Die "Frankfurter Rundschau" wurde vom Designer Jan Spading optisch aufgefrischt - mit neuem Layout, neuer Schrift, mehr Grün. Die Details.

Text: Petra Schwegler

Die neue "Frankfurter Rundschau" bewirbt eine Kampagne in Print, OOH, Mailings, Social Media, Kino und Radio.
Die neue "Frankfurter Rundschau" bewirbt eine Kampagne in Print, OOH, Mailings, Social Media, Kino und Radio.

Die "Frankfurter Rundschau" verpasst sich eine neue Optik. Von einem "neuen hochwertigen Design" sprechen die Zeitungsmacher,  zu sehen von diesem Samstag an.

Mit dem Designer Jan Spading und seiner Hamburger Agentur Zmyk hat die "FR"-Redaktion nach Angaben vom Freitag "einen seriösen und leichten Look" für den Printtitel entwickelt, der nach der Insolvenz vor einigen Jahren von der "FAZ"-Familie gekauft wurde. Damit folge die "FR" ihrem Anspruch, "hochwertige Inhalte optisch angemessen umzusetzen", wie es heißt.

Roter Faden im neuen Layout ist das "FR"-Grün. Es tritt als Akzentfarbe in Überschriften, feinen Linien, Hinweismarken und Serienlogos auf. Über alle Ressorts hinweg haben die Redaktion und Spading ein Set neuer Seitenlayouts erstellt. Auffällig seien die deutliche Kennzeichnung der Top-Themen durch großformatige Bilder und betonte Überschriften. Auch die Titelseite fokussiere viel stärker als bislang ein zentrales Anker-Thema, heißt es. Der Schriftzug "Frankfurter Rundschau" wurde ganz nach oben geschoben.

Die "FR"-Titelseite in neuem Layout.

Die "FR"-Titelseite in neuem Layout.

Was das neue Layout ausmacht

Die erneuerte "FR"-Optik soll sich nach Verlagsangaben zu einer zeitlosen Print-Eleganz bekennen. Das liegt vor allem an der jetzt eingeführten Schrift "Acta". Sie sei in der Anmutung zwar der alten Schrift "Farnham" ähnlich, dafür aber weniger verspielt ruhiger und präziser, heißt es. Und: "Dadurch wirkt das Schriftbild feiner und besser lesbar."

Ganz neu ist der Look für den treuen "FR"-Leser nicht: Das Wochenendmagazin "FR7", das im Oktober 2016 eingeführt wurde, hat die Richtung der neuen Optik bereits vorgegeben. Auch "FR7" wurde von Jan Spading konzipiert. Das neue Layout zieht sich nun durch die komplette Zeitung.

"FR"-Chefredakteurin Bascha Mika kommentiert den optischen Relaunch so: "Ein Blatt wie die Frankfurter Rundschau will in jeder Hinsicht auf der Höhe der Zeit sein. Die Reform ist damit auch ein klares Bekenntnis zur gedruckten Zeitung." So setze die Zeitung ihre Produktoffensive fort, heißt es. Nach der Einführung der "FR News-App", dem Wochenendmagazin "FR7" und dem neuen Webauftritt von FR.de sei dies ein "weiterer Schritt zur Zukunftssicherung der Marke".

So wirbt die neue "FR"

Die optische Veränderung der Zeitung wird in einer Kampagne aus der Feder der Kommunikationsagentur Oberüber Karger aus Dresden beworben. Unter dem Motto "Die neue FR. Für Menschen mit Haltung" zeigt die "FR" vier Charakterköpfe: eine Rebellin, einen Idealisten, eine Visionärin und einen Aktivisten. Sie sollen für die Leserinnen und Leser der Frankfurter Rundschau wie auch für das Blatt selbst stehen. Es sei ihre Haltung, die sie eint.

Die Kampagnenmotive sind im Rhein-Main-Gebiet, in Hamburg und Berlin auf Citylight- und Großflächenplakaten zu sehen. Darüber hinaus wirbt die "FR" in Anzeigen, Beilagen, Mailings, Social Media, Kino und Radio. Alle Maßnahmen leiten auf die Kampagnen-Landingpage fr.de/neu, wo die neue "FR" erklärt und Abo- wie auch Werbeangebote angeboten werden.

Hier eines der Werbemotive in Komplettansicht:

Die Kampagne zum neuen "FR"-Auftritt.

Die Kampagne zum neuen "FR"-Auftritt.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.


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