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Deutscher "New Scientist": Spiegel-Verlag schickt das Team ans Werk

Sie ist im Entstehen: die erste deutschsprachige Ausgabe des britischen Wissenschaftsmagazins "New Scientist". Der Spiegel-Verlag hat dazu weitere erfahrene Autoren unter Vertrag genommen.

Text: Petra Schwegler

9. August 2012

Das Team der deutschsprachigen Ausgabe des "New Scientist" ist am Start: Die Kollegen unter Chefredakteur Lothar Kuhn und Ressortleiter Matthias Urbach als Führungsteam haben nach Angaben des Spiegel-Verlags ihre Arbeit aufgenommen. Komplettiert wird das Team seit Anfang August von Denis Dilba, Kristin Hüttmann, Nora Schlüter sowie ab dem 15. August von Anke Kapels. "Weitere Kolleginnen und Kollegen folgen zum 1. September", kündigt der Hamburger Verlag an.

Zu den Neuzugängen: Denis Dilba hat als freier Journalist des von ihm mit gegründeten Redaktionsteams elbe03 unter anderem Beiträge für die "Financial Times Deutschland", den "Zürcher Tagesanzeiger", "Technology Review" und "Stern" geschrieben. Auch für Spiegel Online hat der 34-Jährige schon gewirkt. Kristin Hüttmann kommt von den Gruner+Jahr-Wirtschaftsmedien (unter anderem "FTD", "Capital", "Impulse"). Die 39-Jährige ist seit über zehn Jahren Mitglied im Journalistenbüro Schnittstelle, einem Netzwerk freier Wissenschaftsjournalisten. Nora Schlüter, 26, ist vor ihrem Wechsel zwei Jahre als Redakteurin für das Unternehmensressort der Gruner+Jahr-Wirtschaftsmedien tätig gewesen. Anke Kapels hat in den vergangenen Jahren als freie Autorin unter anderem für "Stern Gesund Leben", "Geo Saison", "Merian" und das "Lufthansa Magazin" gearbeitet. Zuvor hat die 53-Jährige als Redakteurin beim Wirtschaftsmagazin "Brand eins" gearbeitet und war unter anderem Redakteurin beim "Stern" und Ressortleiterin bei der "Hörzu".

Die deutschsprachige Lizenzausgabe des britischen Wissenschaftsmagazins "New Scientist" erscheint ab Ende dieses Jahres in der New Scientist Deutschland GmbH, einer neu gegründeten 100-prozentigen Tochter des Spiegel-Verlags. Das Magazin soll wöchentlich herauskommen. Es "richtet sich an alle, die sich aktuell, unterhaltsam und kritisch über die wichtigsten Trends in Wissenschaft und Technik informieren wollen", so der Verlag. Die Anzeigenvermarktung übernimmt der hauseigene Vermarkter Spiegel QC. Neben Produkt- und Unternehmensanzeigen werden im "New Scientist" auch Stellenangebote veröffentlicht. Der Copypreis wird 4,50 Euro betragen. Den genauen Starttermin nennt der Spiegel-Verlag noch nicht.


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Autor: Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.


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