Auf die 30 umsatzstärksten Zeitschriften, Wochenzeitungen und Supplements entfielen im April 54 Prozent der Gesamterlöse von 241 Mio. Euro brutto. Verkauft wurden von den bei PZ Online gelisteten Verlagen 10.238 Anzeigen- und Beihefterseiten.

Für Spiegel und Focus wird es enger

Das macht sich auch in der kumulierten Zwischenbilanz für das bisherige Jahr bemerkbar: Von Januar bis April verzeichneten die beiden Nachrichtenmagazine deutliche Verluste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das und die deutlichen Zuwächse beim Bruttowerbeumsatz der Wochenzeitung Die Zeit führten dazu, dass die Magazine Platz machen mussten. Sie liegen nunmehr auf den Rängen sechs (Spiegel) und sieben (Focus) hinter der Zeit, die sich auf Platz fünf hocharbeitete.

Von unten heizt dem Focus außerdem ein Titel aus dem eigenen Verlag ein. Die Bunte legte im Vergleich zum Vorjahr von Januar bis April um 10,6 Prozent zu und schließt mit einem Bruttowerbevolumen von 24,1 Mio. Euro beinah zum Focus (25,3 Mio. Euro) auf.

Bruttowerbeumsatz Januar bis April 2018.

Bruttowerbeumsatz Januar bis April 2018.

Platz eins im Jahresverlauf bisher gehört RTV Plus (40 Mio. Euro) trotz deutlicher Einbußen (minus 10,9 Prozent) im Vergleich zu den Bündeln Ost und West.

Die Plätze zwei und drei gehen an die G+J-Titel Stern und Brigitte, dahinter folgt Bild am Sonntag (Springer).

Den größten prozentualen Zuwachs innerhalb der Top-30-Titel lieferte die Fernsehzeitschrift TV14 (Bauer): Von Januar bis April 2018 stiegen die Werbeumsätze brutto um 31,2 Prozent (auf 11,5 Mio. Euro) im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2017.


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Die Lieblingsthemen von @DieRedakteurin reichen von abenteuerlustigen Gründern über Medien und Super Bowl bis Streaming. Marketinggeschichten und außergewöhnliche Werbekampagnen dürfen aber nicht zu kurz kommen.


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