Social-Media-Ranking :
Dschungelcamp zwingt Twitter in die Knie

Nach den bisherigen drei Sendungen wurden bereits über 25.000 Beiträge von einzelnen Autoren mit einer gesamten Reichweite von über 106 Millionen Social-Media-Kontakten gemessen. Das ermittelte Data Champ 24.

Text: Susanne Herrmann

18. Jan. 2016

Nach den bisherigen drei Sendungen von "Ich bin ein Star - holt mich hier raus" (RTL) wurden bereits über 25.000 Beiträge von einzelnen Autoren mit einer gesamten Reichweite von über 106 Millionen Social Media Kontakten elektronisch gemessen. Damit ist die RTL-Show "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" in ihrem 10. Jahr des Bestehens ein absoluter Buzz-Star innerhalb der Social Media Community, ergeben die Analysen von DataChamp24.de. Das Unternehmen gehört zu Ethority, das sich um Web-Monitoring kümmert, und untersucht mittels seiner Social-Media-Monitoring Analysen die Second-Screen-Aktivitäten der TV-Zuschauer.

Sten Franke, Geschäftsführer von Data Champ 24: "Über 22.000 Nennungen zum #ibes-Auftakt ist ein absoluter Spitzenwert und macht das Dschungelcamp zum Buzz-Star. Im Vergleich dazu konnten andere TV-Ereignisse wie Stefan Raabs letzte 'TV Total'-Sendung (#raabschied) nur 8000 Nennungen zur Spitzenzeit erzielen."

Kurz nach Beginn der ersten Dschungelcamp-Ausstrahlung am Freitagabend und auf dem Höhepunkt der ersten Buzz-Welle zwischen 21.30 und 21.50 Uhr brach Twitter zusammen und viele Nutzer reagierten genervt mit entsprechenden negativen Kommentaren. Sten Franke: "Normalerweise sollte eine solche Datenmenge für Twitter kein Problem sein, jedoch könnte der Social-Media-Hype um das Dschungelcamp neben den vielen anderen Tweets zu einer punktuellen Überlastung geführt haben."

Im Kandidatenranking nach Gesprächsaufkommen führt TV-Anwältin Helena Fürst mit 9632 Nennungen klar. David Ortega liegt mit 8659 Nennungen dahinter auf Rang zwei, gefolgt von Menderes Bagci (5652) auf Rang drei. Brigitte Nielsen beeindruckt die Zuschauer kaum und mit gerade einmal 1328 Nennungen das Schlusslicht bildet. Laut Umfragen könnte nämlich Nielsen, zum zweiten Mal dabei, erneut Dschungelkönigin werden.

Doch sie bekommt auch kaum Sendezeit, taucht nur sehr selten auf. Fürst dagegen hatte gleich mal viel zu tun und zu sagen im Camp. David Ortega wiederum erschüttert mit seinen Kommentaren. Beispiel? "Ich mag keine Tauben, die sind irgendwie wie Dinosaurier. Und die Dinosaurier haben Scheiße gebaut, deswegen sind sie ausgestorben. Und Tauben sind Bindegliedtiere zwischen Dinosauriern und anderen Tieren." Aha. (sh/mp)


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Und setzt sich als ehemalige Textchefin und Gelegenheitslektorin für Sprachpräzision ein. Ihre Lieblingsthemen reichen von abenteuerlustigen Gründern über Super Bowl bis Video on Demand – dazwischen bleibt Raum für Medien- und Marketinggeschichten.



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