Gemeinsamer Newsroom :
DuMont bündelt "Kölner Stadt-Anzeiger" und "Express" in einer Redaktion

Die DuMont Mediengruppe legt die Redaktionen ihrer beiden Kölner Titel "Express" und "Stadt-Anzeiger" zusammen und trennt sich dabei von bis zu 18 Mitarbeitern.

Text: Petra Schwegler

DuMont legt jetzt auch die Redaktionen seiner Kölner Zeitungen "Express" und "Stadt-Anzeiger" zusammen.
DuMont legt jetzt auch die Redaktionen seiner Kölner Zeitungen "Express" und "Stadt-Anzeiger" zusammen.

Die beiden Kölner DuMont-Titel "Express" und "Kölner Stadt-Anzeiger" arbeiten künftig mit nur mehr einer gemeinsamen Redaktion. Bis zu 18 Mitarbeiter müssen im Rahmen der Zusammenlegung gehen.

Wie das Verlagshaus in seiner Mitteilung am Donnerstag versichert, bleibe es auch im neuen Newsroom bei den beiden traditionellen Marken. Möglich sei aber der Austausch von Inhalten in den großen Ressorts wie Lokales und Sport. Nicht mehr getrennt werden Aufgaben wie Video-, Grafik, Foto, Datenanalyse oder die Suchmaschinenoptimierung, hieß es weiter. 

Ziel der neuen Kooperation unter einem Dach sei es, die "unverwechselbare Identität" der beiden Titel zu erhalten. Auch soll laut DuMont die "Markenstrategie" weiter geschärft werden.

Geleitet werden die Newsteams vom Verlags- und neuen "General Manager" Thomas Kemmerer, als Chefredakteure bleiben Carsten Fiedler ("Kölner Stadt-Anzeiger") und Constantin Blaß, der spätestens zum 1. Juli als neuer Chefredakteur das Ruder beim "Express" in die Hand nehmen soll.

Derzeit arbeiten 250 Redakteure für die beiden Kölner DuMont-Titel. Ein Sozialplan für die wegfallenden Stellen soll erstellt werden. Eine ähnliche Kooperation hatte das Medienhaus zuletzt im vergangenen Herbst für die Berliner Titel angekündigt. Allerdings produzieren dort alle Mitarbeiter für den "Berliner Kurier" und die "Berliner Zeitung" – hier sogar mit 50 Stellen weniger als in den bisherigen Redaktionen.