KPMG-Studie :
Erfolgsfaktoren für die digitale Transformation

Wie gelingt der Medienbranche die digitale Transformation? Manchen besser, einigen schlechter. Eine neue Studie nennt vier mögliche Faktoren für den Erfolg.

Text: Lisa Priller-Gebhardt

Markus Kreher und die KPMG stellen am mittwoch ihre Studie zu CDOs vor.
Markus Kreher und die KPMG stellen am mittwoch ihre Studie zu CDOs vor.

Während die Branchen TV und Radio die digitale Transformation bereits recht gut meistern, tun sich gerade Verlage teils noch sehr schwer damit. Laut Studie der Unternehmensberatung KPMG, die am Mittwoch auf den Medientagen in München vorgestellt wird, haben 70 Prozent der deutschen Verlage im vergangenen Jahr keinen oder nur wenig Digitalumsatz gemacht.

Zwar seien die Unternehmen aus der Medienbranche "in dem Prozess der Digitalisierung in der Regel weiter fortgeschritten als Unternehmen anderer Branchen", sagt Markus Kreher, Partner und Leiter Media bei der Unternehmensberatung, "aber der Durchbruch im Digitalgeschäft sei noch nicht auf breiter Basis gelungen".

115 Entscheider aus deutschen Medienunternehmen haben an der Studie teilgenommen, die teils überraschende Erkenntnisse liefert. So haben beispielsweise 70 Prozent noch keinen Chief Digital Officer (CDO), bei Unternehmen mit niedrigem Digitalumsatz liegt der Anteil sogar bei 80 Prozent.

"Dabei könnte ein CDO gerade diesen Unternehmen Schwung geben", so Kreher. Er, sein Kollege Stephan Köhler und Professor Thomas Hess von der LMU, die die Studie "Der Chief Digital Officer – Phantom oder Wegbreiter?" miterstellt haben, haben weitere mögliche Faktoren für die erfolgreiche Umsetzung einer Digitalstrategie ausgelotet.