Erklärstück bei YouTube: So wird der "Shitstorm" ein Wort im Duden

Seine Kernaufgaben bringt der Duden den Interessierten im Social Web näher - mit einem Erklärvideo unter dem Titel "Wie kommt ein Wort in den Duden?".

Text: Petra Schwegler

Der Duden nutzt das Internet und Social Media immer stärker für sich – und erklärt ab sofort seinen Job in einem unterhaltsamen Video auf duden.de oder YouTube. Via Twitter wird getrommelt. Alles dreht sich in dem rund zweiminütigen Video um die Frage: "Wie kommt ein Wort in den Duden?" Wie entstehen neue Wörter? Welche kommen in den Duden, welche müssen draußen bleiben - und warum? Wie tragen wir alle dazu bei, dass ein Wort zum Aufnahmekandidaten wird? Ob "Wutbürger", "Stresstest" oder "Herdprämie" – laut Duden gelten die Prüfkriterien für alle Wörter gleichermaßen, auch für Fremdwörter wie "Shitstorm" oder komplett neu gebildete deutsche Wörter wie "Teuro".

Die Hamburger Agentur Achtung unter Mirko Kaminski hat vor einem Jahr den Duden-Etat gewonnen und im Herbst 2011 einen ersten Film im Social Web platziert. Die Facebook-Seite gibt es seit vergangenem Sommer. "Nach dem großen Erfolg mit unserem ersten Video 'Die Wörter der Jahrzehnte', das im November 2011 online ging und inzwischen über 14.000 Klicks hat, wollten wir auch die am häufigsten an uns gestellte Frage auf unterhaltsame, spielerische Art beantworten", erklärt Till Hurlin, Marketingleiter im Dudenverlag zum zweiten Video.


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.