Exportschlager: Diese Zeitschriften haben im Ausland Erfolg

Burda zieht "Cover" als internationales Magazin auf, Gruner + Jahr bringt bald "Neon" nach Frankreich. Der Export von Zeitschriftenmarken ist für Verlage ein wichtiges Standbein. W&V Online stellt ein paar deutsche Titel vor, die sich im Ausland erfolgreich etabliert haben.

Text: Julia Kloft

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Wenn "Cover", das neue Frauenmagazin aus dem Hause Burda, im August in Serie geht, ist das nur der Anfang. Von 2013 an soll der Titel auch auf dem ausländischen Zeitschriftenmarkt eingeführt werden. Erstmals habe man schon bei der Entwicklung eines Titels "konsequent an eine spätere Internationalisierung" gedacht, betonte Marketing-Chefin Monika Fendt. Länder wie Russland, in denen Burda bereits aktiv ist, sollen dabei im Fokus stehen.

Der Export von Zeitschriftenmarken ist für die Verlage ein wichtiges Standbein geworden. Der Umsatzanteil, den deutsche Großverlage für Publikumszeitschriften im Ausland erwirtschaften, wachse seit Jahren stetig, schreibt Christian Siebert im VDZ-Leitfaden „Erfolgreich im Ausland verlegen“.

Burda generierte 2010 gut 23 Prozent seiner Umsätze außerhalb Deutschlands. Gruner + Jahr erzielte im selben Jahr mit 54 Prozent sogar schon mehr als die Hälfte seiner Erlöse in internationalen Märkten. Der Hamburger Medienkonzern will als nächstes sein Junge-Erwachsene-Magazin „Neon“ nach Frankreich bringen. Am 21. März wird das Heft dort unter demselben Namen starten. Zunächst soll etwa ein Drittel bis die Hälfte der Inhalte der deutschen Ausgabe übernommen werden. Startauflage: 50.000 Exemplare.

Auch das könnte nur der Anfang sein. Andere internationale Magazinmarken weisen längst ganz andere Auflagenzahlen vor. W&V Online ist der Frage nachgegangen, welche deutschen Zeitschriftenmarken sich im Ausland besonders erfolgreich etabliert haben.


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