Banchennews in Kürze :
Herrmanns Mediennotizen

ZDF will "Mona Lisa" einstellen, WDR behält Kebekus, History zeigt "Ku'damm 56", Harald Schmidt gibt "Tatort" einen Korb, "Handelsblatt" engagiert Regina Baierl.

Text: Susanne Herrmann

Die 2016er-ZDF-Produktion "Ku'damm 56" läuft als Pay-TV-Ausstrahlung bei History.
Die 2016er-ZDF-Produktion "Ku'damm 56" läuft als Pay-TV-Ausstrahlung bei History.

ZDF. Plant nach 30 Jahren, das Magazin "Mona Lisa" im Spätsommer einzustellen. "Das ZDF ist dazu im Gespräch mit dem Personalrat und der Redaktion", teilte ein Sprecher am Montag in Mainz mit. Ersetzen soll die Sendung mit Schwerpunkt auf Frauenthemen ein Dokumentationsformat mit "gesellschaftspolitischen Themen im europäischen Vergleich". Das Programm am Samstag solle gestärkt und publizistisch auffälliger werden, begründete das ZDF den geplanten Wechsel. Den bisherigen Redaktionsmitgliedern von "Mona Lisa" will das ZDF neue Aufgaben innerhalb des Senders anbieten. Das bedeutet aber einen kurzfristigen Wechsel der Mitarbeiter von München nach Mainz. 14 von 18 Redaktionsmitarbeitern sollten bereits zum 1. Juli an den Sitz des Senders in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt umziehen. dpa

Carolin Kebekus. Wird mit ihrer WDR-Show "Pussy Terror TV" auch 2017 weiterhin im Ersten zu sehen sein. Heute stimmte der WDR Verwaltungsrat der Produktion von fünf neuen Folgen und einem Best of zu. Die nächste Ausgabe wird am 16. März um 22.45 Uhr im Ersten ausgestrahlt. "Carolin Kebekus: Pussy Terror TV" ist eine Produktion von Brainpool TV im Auftrag des WDR. Unternehmensangaben

History. Zeigt den vielbeachteten Dreiteiler "Ku'damm 56" als Pay-TV-Premiere von 25. bis 27. Februar ab 20.15 Uhr. Am 27. Februar folgt im Anschluss ans Finale "Ku'damm – Die Dokumentation". Der von Nico Hofmann ("Deutschland 83") und Benjamin Benedict ("Das Wunder von Berlin") produzierte TV-Film mit Sonja Gerhardt, Claudia Michelsen, Maria Ehrich und Emilia Schüle in den Hauptrollen war bei seiner Erstausstrahlung im März 2016 ein Quotenerfolg für das ZDF und wurde mit mehreren Fernsehpreisen ausgezeichnet. Durchschnittlich verfolgten die drei Teile 6,01 Millionen Zuschauer ab drei Jahren (17,5 Prozent). In der Spitze sahen über 7 Millionen Zuschauer zu. "Ku'damm 56" ist eine Produktion der Ufa Fiction. Die Fortsetzung "Ku'damm 59" ist bereits für 2017 im ZDF eingeplant. Unternehmensangaben

Harald Schmidt. Enttäuscht die "Tatort"-Macher: Der TV-Entertainer hat seine Rolle im neuen Schwarzwald-"Tatort" abgesagt. Zu den Gründen herrscht weitgehend Stillschweigen. Schmidt habe persönliche Gründe angeführt, teilte der Südwestrundfunk (SWR) mit. Man sei betroffen, respektiere aber die Entscheidung, sagte SWR-Filmchefin Martina Zöllner. Die Dreharbeiten würden wie geplant am 7. März beginnen. Schmidt war die Rolle von Kriminaloberrat Gernot Schöllhammer zugedacht gewesen, den Chef der neuen Kommissare - sie wird nun gestrichen. Die ARD ersetzt mit dem Schwarzwald-"Tatort" den Bodensee-"Tatort" in Konstanz, der 2016 ausgelaufen war. dpa

Regina Baierl. Wird neue Creative Directorin beim "Handelsblatt". Die 35-Jährige ist ab sofort für das Layout und die optische Gestaltung sämtlicher "Handelsblatt"-Produkte – sowohl Print als auch Digital – verantwortlich. Baierl arbeitet mit einem rund 30-köpfigen Team und berichtet direkt an die Chefredaktion. Sie folgt auf Melanie Petersen, die als Digital Consultant in beratender Funktion beim Verlag bleibt. Vorher war Baierl als Art Directorin bei der Lufthansa-Medienfamilie tätig, wo sie unter anderem den Relaunch der Magazine Lufthansa Exclusive, Bordmagazin und Woman’s World verantwortet hat. Zuvor arbeitete Baierl unter anderem als stellvertretende Art Directorin bei "Brigitte", freiberuflich für den "Stern" sowie als Designerin & Art Directorin bei der Agentur Anzinger Wüschner Rasp. Unternehmensangaben


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Die Lieblingsthemen von @DieRedakteurin reichen von abenteuerlustigen Gründern über Medien und Super Bowl bis Streaming. Marketinggeschichten und außergewöhnliche Werbekampagnen dürfen aber nicht zu kurz kommen.